MU15 in hartumkämpftem Spiel 12.11.2011

Da der heutige Gegner Fortitudo Gossau wegen der Tabellenkonstellation unbedingt punkten musste, waren die Voraussetzungen für einen spannenden Spitzenkampf gegeben. Die Zuschauer hatten ihr Kommen nicht zu bedauern, denn es wurde ihnen einiges geboten.

In den ersten Minuten fand ein Abtasten beider Mannschaften statt. So verwunderte es nicht, dass zu Beginn wenig Tore fielen - Die Appenzeller mussten nach erfolgreichem Abschluss immer wieder den Ausgleich hinnehmen. Im Angriff liessen die Einheimischen die nötige letzte Konsequenz vermissen und versuchten in dieser Spielphase zu oft mit Halbaktionen zum Erfolg zu kommen. Der Torhüter der Appenzeller liess sich ebenfalls von den Halbheiten anstecken, weshalb auch ein paar haltbare Schüsse den Weg ins Tor fanden. Neben den erwähnten Halbheiten parierte er aber immer wieder sehr gut und war ein Teil der Miete. Aber auch den Gossauern gelang zwischenzeitlich nicht viel Zählbares. Auf der Seite der Appenzeller besann man sich dann seiner guten Tugenden und konnte bis zur Halbzeitpause vier Tore vorlegen. Wären die guten Torchancen besser ausgenutzt und nicht so schnell der Torabschluss gesucht worden, wäre gar mehr möglich gewesen.

Ähnlich dem Spiel gegen den SV Fides spielte in den Reihen der Fürstenländer ein Spieler, der so ein Spiel entscheiden kann. So gelang es dem Kreisläufer immer wieder, seine Vorzüge richtig einzusetzen und daraus Profit zu schlagen. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit habe es die Appenzeller verpasst, den Sack zuzumachen und der Gegner kam wieder Tor um Tor heran. Dies lag auch daran, dass die Gossauer auf eine 6:0 Verteidigung umstellten und der gut disponierte Schiedsrichter nicht zu Unrecht einige Male auf Zeitspiel entschied. Wiederum konnte keiner in den Reihen der Appenzeller sein wahres Potenzial abrufen. War einer im Angriff erfolgreich, so kassierte er hinten ein Tor oder umkehrt und dies bis zum Schluss. 60 Sekunden vor Spielschluss lag das TVA-Team mit einem Tor in Front und war zusätzlich im Ballbesitz. Wer nun dachte, dass jetzt nicht mehr viel schief gehen könnte, sah sich getäuscht. Im Angriff wurde, nach zu druckvollen Anlaufen der Ball verloren und in der Abwehr holte der angesprochene Kreisläufer einen Siebenmeter heraus.

Bericht: Alfred Manser

»Zurück zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk