MU15 besteht weitere Prüfung24.09.2011

Die MU15 empfing die ebenfalls noch verlustpunktlose Mannschaft vom HC Toggenburg. Gewarnt waren die Appenzeller vor allem vor den beiden hünenhaften Rückraumspielern, die ein Spiel allein entscheiden können. Einer der beiden hatte bei seinen bisherigen zwei Spieleinsätzen stolze 42 Treffer erzielt. Die Einheimischen zeigten sich im Vorfeld beeindruckt von den Resultaten der Toggenburger, die Gäste vor allem von der tollen Sporthalle in Appenzell.

Von Beginn weg spielte das TVA-Team mit einer Spezialbewachung auf den Ausnahmetorschützen. Womöglich für das zahlreiche Publikum nicht so attraktiv anzusehen, aber strategisch effizient. Rouven Inauen führte diesen Job über 60 Minuten mit Bravour aus. Dass der grossgewachsene Toggenburger trotzdem gelegentlich zum Abschluss kam, das lässt sich auch vom besten Verteidiger nicht verhindern. Durch diese Spezialbewachung verlagerte sich die Verantwortung beim Spielgegner im Angriff auf die übrigen Spieler. Diese agierten mehr mittels Einzelaktionen denn in mannschaftlicher Geschlossenheit. Dem setzen die Innerrhödler viel Spielwitz und schön heraus gespielten Angriffe entgegen. Entscheidend war auch, dass die Appenzeller als Team zu überzeugen wussten und gemeinschaftlich für Druck vor dem gegnerischen Tor sorgten. Einziger Makel waren zum Teil verfrühte Torabschlüsse und die mässige Torquote vom Siebenmeterpunkt. Nicht weniger als sechs Strafwürfe konnten im Laufe dieses Spiels nicht verwertet werden. Nichtsdestotrotz hatte sich der TVA bis zur Halbzeitpause einen 5-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Nach der Pause ging es im ähnlichen Stil weiter und die Einheimischen konnten den Vorsprung noch leicht ausbauen. Beim Stande von 18:12 geriet der Angriff des TVA ins Stocken und die Abschlussversuche blieben in der gegnerischen Abwehr hängen. Fast aus jedem Ballverlust der Appenzeller resultierte ein erfolgreicher Gegenstoss der Gäste. Nun waren plötzlich auch die mitgereisten Toggenburgerfans zu hören. Technische Fehler und Ballverluste in den Angriffsreihen der Innerrhödler vermehrten sich und wurden vom Gastteam beinahe ausnahmslos in Tore umgemünzt. Der Vorsprung schmolz innert kurzer Zeit und beim Spielstand von 19:17 schien die Sicherheit des Heimteams entschwunden. Zusehends wurde auch die Gangart härter und der sehr gut disponierte Schiedsrichter schickte einige „Übeltäter“ auf die Strafbank. Dank eines zuverlässigen Torhüters zwischen den Pfosten des TVA überstand die Mannschaft auch diese Phase ohne je in Rückstand zu geraten. Dazu kam, dass Fabio nun das Heft wieder in die Hand nahm, sich seiner guten Tugenden besann und sich für die letzten Tore gleich selber verantwortlich zeigte. Zudem verwertete er in der Schlussphase zwei wichtige Siebenmeter, was den 24:21 Heimsieg des TVA-Teams besiegelte.

Für den TVA spielten: Thomas Brülisauer, Rouven Inauen, Yannick Inauen, Cyril Bleiker, Simon Manser, Fabio Hörler, Severin Rohner, Christian Städler, Fabrice Oberle, Julien Clavien, Silvio Eigenmann, Marko Sabljo, Dominik Stark.

Bericht: Alfred Manser

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