Herren 2 sichert sich vorzeitigen Gruppensieg 04.03.2018

Am vergangenen Samstag kam es zum vermeintlichen Spitzenspiel gegen den HC Rover Wittenbach in der heimischen Wührehalle.

Es war das vierte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Die Punkte aus den vorangegangenen Partien teilten sich die Mannschaften sportlich. Es resultierten je ein Heimsieg und ein Unentschieden in Wittenbach. Da die St.Galler gegen andere Gegner bereits Punkte liegen liessen, konnten sich die Appenzeller mit einem Sieg den Tabellenthron bereits vier Runden vor Schluss sichern. Dies gelang mit einem überzeugenden Auftritt und einem verdienten 28:11 Erfolg. Während Appenzell in Bestbesetzung antreten konnte, musste Wittenbach auf seinen Spielmacher sowie seinen torgefährlichen Linkshänder verzichten, was sich die Durchschlagskraft der Gäste im Angriff schmälerte.

Die Einheimischen starteten höchst motiviert und entschlossen in die Partie. Vielleicht etwas zu motiviert, denn im Angriff wirkten die jungen Appenzeller leicht nervös. Den Score eröffnete Mario Signer vom linken Flügel mit einem herrlichen Treffer. In der Defensive standen die Mannen von Trainer Christian Hamm sehr solide. Der Mittelblock um Marko Sabljo agierte äusserst entschlossen und lies dem starken Wittenbacher Kreisläufer kaum Freiraum. Hervorragend in die Partie fand auch Mario Rempfler, der mit 56% gehaltener Bälle die Gäste ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Die Startphase verlief trotzdem sehr ausgeglichen, wobei Benedikt Sutter nach 11 Spielminuten auf 4 zu 2 erhöhen konnte. Wittenbach agierte konsequent mit einer Spezialbewachung auf Silvan Neff. Der Torlisten-Zweite konnte sich so nicht wunschgemäss entfalten und reüssierte lediglich einmal per Freiwurf in der Startphase. Diese Deckungsvariante hemmte das Appenzeller-Angriffsspiel, worauf Fabian Langenegger für Neff ins Spiel kam. Wittenbach deckte fortan im gewohnten 6:0, was dem Offensivspiel der Appenzeller entgegenkam. Mitte der ersten Hälfte kam Fabian Sabljo auf der Spielmacher Position zum Einsatz. Er strahlte die nötige Ruhe aus, die bis anhin etwas fehlte. Der Ball zirkulierte gut und sämtliche Spieler konnten sich in dieser Phase in die Torschützenliste eintragen. Den Einheimischen unterliefen so gut wie keine technische Fehler uns so konnte der Vorsprung bis zur Pause auf 12 zu 5 ausgebaut werden.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte traf Benedikt Sutter per Heber. (Total 8 Tore aus 11 Versuchen) Wittenbach reüssierte im zweiten Umgang lediglich 2 Mal aus dem Spiel heraus, die übrigen 4 Treffer waren 7-Meter. Dies zeigte deutlich, dass die Gäste mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr Mühe hatten Lücken im Appenzeller Deckungsverbund zu finden. Wittenbach agierte im Angriff nun öfter mit dem siebten Feldspieler, wobei der Torhüter das Feld räumen musste. Mario Rempfler witterte seine Chance und traf direkt. Auch Andrin Büsser, der lobenswerte Deckungsarbeit verrichtete, konnte so zwei mal ins leere Tor treffen. Der junge Stefan Städler traf in der 51 Minute zum viel umjubelten 21 zu 10. Zwischenzeitlich hatte Christian Gähwiler seinen Posten im Tor eingenommen, nachdem er einen Sieben-Meter parierte. Seine super Abwehrquote von 58% rechtfertigte den Wechsel. In den letzten 10 Spielminuten traf Patrik Fässler gleich zweimal und zeigte sich damit erneut als bester Rechtshänder im rechten Rückraum. (4/4=100%). Auch Spielmacher Nicolas Knechtle erzielte kurz vor Schluss noch seinen persönlichen Treffer, wobei sein Augenmerk in der wirkungsvollen Spielgestaltung lag. Den Schlusspunkt zum 28:11 setzte Andrin Büsser, der in der Endphase für Fabian Langenegger eingewechselt wurde.

Nun warten die Innerrhoder gespannt auf die Bekanntgabe der Aufstiegs-Modularität des SHV. Bis dato ist nicht bekannt, ob der Erstplatzierte direkt aufsteigen kann. Die Appenzeller wollen die Pace hochhalten und weitere Punkte sammeln, aber auch allen Spielern Einsatzzeit geben. Die Tabellenführung soll ausgebaut werden. Je nach Aufstiegsmodus könnte dies Einfluss haben.

Bericht: Christian Hamm

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