Herren 2 verpasst Meistertitel äusserst knapp02.04.2016

Die Handballer der zweiten Herrenmannschaft des TV Appenzell absolvierten an diesem Samstag in Herisau das Final-Turnier der besten 4.Liga Mannschaften. Drei Spiele à 25 Minuten mussten bestritten werden.

Handballfoto

Unterstützt durch den Routinier Marco Sutter, den Coach Daniel Inauen meist in der Deckung einsetzte, konnten die jungen Innerrhoder nur von einer Mannschaft, nämlich dem späteren Sieger KJS Schaffhausen bezwungen werden.

Der Start ins Turnier gegen das Team des HC Bruggen verlief äusserst unglücklich. Die Nervosität war mehreren Spielern deutlich ins Gesicht geschrieben. So agierte vor allem die Offensive zu ungefährlich. Die Mannschaft verliess sich fast ausschliesslich auf die Einzelaktionen von Silvan Neff und Christian Hamm, welchen das Glück in dieser Phase nicht hold war. Wenigstens agierte die Verteidigung aggressiv und konsequent damit die Tordifferenz nicht all zu hoch ausfiel.

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Nach halber Spielzeit lagen die Herren mit 1:6 im Rückstand. Nach einem Team-Timeout und ein paar klaren Worten zeigten die Appenzeller endlich, weswegen sie sich für dieses Turnier qualifizierten. Man ermöglichte Bruggen keinen vernünftigen Torabschluss mehr, was dazu führte, dass diese kein Tor mehr erzielten. Im Gegenzug konnte Tor um Tor geworfen werden und so kam es bei abgelaufener Spielzeit zu einem letzten Freiwurf für die Innerrhoder beim Spielstand von 6:6. Silvan Neff schnappte sich die Kugel und erzielte mirakulös mit einem Seitfallwurf das viel umjubelte Siegestor. - Was für ein Einstand ins Turnier.

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Das zweite Spiel gegen die SG SCF/SC Pfadi Frauenfeld verlief sehr ausgeglichen. Die Handballer des TVA hatten den Gegner meist im Griff und es war spürbar, dass der TVA als Sieger diese Partie beenden wird. Von den Aussenpositionen waren Mario Signer, Cedric Bösch und Benedikt Sutter erfolgreich und verteidigten zudem sehr gekonnt. Der Spielmacher der Gäste rieb sich des Öfteren an der resoluten Deckungsarbeit auf und wich gar zeitweise auf die Flügelposition aus. Lukas Bischofberger und Routinier Sutter bildeten einen schier unüberwindbaren Mittelblock. Knapp aber souverän setzten sich die Appenzeller mit 8:7 durch.

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Das letzte Spiel gegen den späteren Meister KJS Schaffhausen musste gewonnen werden. Schaffhausen, ebenfalls ungeschlagen, hatte ein besseres Torverhältnis. Die Partie wog hin und her. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Und so kam es wie es kommen musste: Die Innerrhoder, bei Gleichstand, rund eine Minute vor Spielende in Ballbesitz mit der Chance ein Tor vorzulegen und den Vorsprung über die Zeit zu retten. Durch einen unnötigen technischen Fehler verlor das TVA-Team den Ball an die Schaffhauser, welche mit dem Schlusspfiff gar noch den Siegtreffer erzielten. Zu viele unnötige Fehler wurden von einem stark aufspielenden Gegner konsequent ausgenutzt. Mit ein wenig mehr Wettkampf-Glück wäre der Meistertitel erreichbar gewesen.

Nichts desto trotz haben die Herren 2 der Handballriege eine äusserst tolle Saison hingelegt. Das Trainergespann und die Verantwortlichen der Handballriege sind stolz auf die junge Truppe, die sich auch abseits des Spielfeldes als wichtiger Teil der Appenzeller Handballwelt präsentierte.

Bericht und Bilder: Christian Hamm

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