Herren 1 sichert sich den Ligaerhalt06.04.2019

Den Handballern des TV Appenzell reicht ein 29:29-Unentschieden gegen den HC Romanshorn zur Wahrung der Zugehörigkeit zur 1. Liga.

Handballfoto

In einem Spiel, das erst in der zweiten Halbzeit so richtig Fahrt aufnahm, teilten sich der TV Appenzell und der HC Romanshorn am Samstag in der Wührehalle die Punkte. Für die Innerrhoder bedeutet dies die nunmehr auch rechnerisch hieb- und stichfeste Garantie auf 1.-Liga-Handball in der Saison 2019/20.

Von hinten droht keinerlei Gefahr mehr – mindestens der 4. Platz ist dem TV Appenzell mit seinen derzeit 14 Punkten nicht mehr zu nehmen. Und diese 14 Punkte haben sich am Samstagabend nach Bekanntwerden der übrigen Resultate aus der Abstiegsrunde als der rettende Anker erwiesen. Denn die vier hinter den Innerrhodern platzierten Mannschaften können höchstens noch auf 13 Punkte kommen. Dabei präsentierte sich die Ausgangslage vor dem Match gegen Romanshorn noch zusätzlich beruhigend, indem der freiwillige Abstieg in die 2. Liga des Aufstiegrundenteilnehmers HC Einsiedeln auch dem Tabellenfünften der Abstiegsrunde den Verbleib in der 1. Liga sichert.

Lange geführt

In der ersten Halbzeit kontrollierten die Innerrhoder das Spielgeschehen und konnten zeitweise auf vier Tore davonziehen. In dieser Phase fiel namentlich das effiziente Einbinden des Kreisläufers in die Angriffe auf. Und dass Sven Sutter mit guten Zuspielen etwas anzufangen weiss, hat er schon bei vielen Gelegenheiten bewiesen. Am linken Flügel zeigte sich Andreas Wild – ansonsten von der Bank aus coachend – in Vertretung der abwesenden Yannick Inauen und Thomas Loser ebenfalls auf der Höhe seiner Aufgabe. So ging es beim Stand 16:14 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Innerrhoder zunächst etwas fahrig und mussten den Thurgauern bald einmal die Führung überlassen, die zehn Minuten vor Schluss gar auf drei Tore anwuchs. Aber dann besann sich der TVA seiner Tugenden und kämpfte sich, auch dank konsequentem Zugreifen in der Abwehr, wieder heran, wobei in den Schlussminuten etwelche Hektik ins Spiel kam.

Ein zufriedener Spielertrainer

Der Sieg wäre in greifbare Nähe gerückt, wenn die den Appenzellern in der 57. und in der 59. Minute zugesprochenen Siebenmeter verwandelt worden wären. Aber mit „hätte“ und „wäre“ sind in der Regel keine Spiele zu gewinnen. So bedurfte es nach einem technischen Fehler der Romanshorner in der letzten Spielminute der Schlitzohrigkeit Sven Sutters, der die kurze Konsternation auf Gästeseite mit einem Gegenstoss blitzartig ausnützte und 38 Sekunden vor Schluss das 29:29 erzielte. Noch einmal kam Romanshorn zu einem Abschluss durch seinen Spielertrainer Vedran Banic. Doch der einstige St. Otmar-Crack scheiterte am ausgezeichnet haltenden Jan Bischof. TVA-Spielertrainer Lukas Gamrat goss nach dem Schlusspfiff viel Lob über sein Team aus. Er sprach von einem guten Spiel seiner Mannschaft, „die mit ihrem nie erlahmenden Kampfgeist beide Punkte verdient hätte“.

TV Appenzell - HC Romanshorn 29:29 (16:14)

Wühre Appenzell - 200 Zuschauer - Schiedsrichter: Reiser/Widmer

Für den TVA spielten: Jan Bischof/Raffi Graf; Lukas Manser (1), Andreas Wild (4), Fabian Schneider (1), Simon Manser (4), Rouven Bischof, René Rigas (1), Fabio Hörler (1), Lukas Gamrat (5), Julien Clavien (2), Laurin Manser, Elias Valaulta (3), Sven Sutter (6). - Strafen: 3 x Zweiminuten gegen Appenzell, 2 x Zweiminuten gegen Romanshorn.

Bericht: Martin Hüsler / Bilder: Dani Gmünder

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