Herren 1 zielbewusst zum "Festhüttensieg"15.10.2016

Das 1.Liga-Herrenteam des TVA liess sich auch von kurzen eigenen Schwächephasen nicht aus dem Konzept bringen und landete gegen den SC Frauenfeld einen deutlichen 33:27-Auswärtssieg.

Handballfoto

Einmal mehr war die Festhalle Rüegerholz Schauplatz eines Handballheimspiels des SC Frauenfeld und erwies sich diesmal als gutes "Pflaster" für die Appenzeller. Sie gerieten in Frauenfeld nie in Rückstand und kamen so zu einem deutlichen Start-Ziel-Sieg. Die Mannschaft von Enver Koso trotzte somit der schwierigen Ausgangslage und erkämpfte sich wertvolle Punkte.

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Start nach Mass

Die Mannschaft des SC Frauenfeld war den Appenzellern aus der vergangenen Saison als spielstarker und sehr unbequemer Gegner bekannt. Sie machten aber nicht den Fehler, die Thurgauer zu unterschätzen und spielten nach dem Anpfiff schon bald einmal konzentriert und ruhig. Die ersten Angriffe endeten hüben wie drüben noch in technischen Fehlern, dann war es aber an Gamrat, der das Score an diesem Abend eröffnete. Appenzell fand besser ins Spiel und Rigas konnte mit zwei sehenswerten Treffern schnell auf 3:0 erhöhen. Schon waren die ersten erfreuten Gesichter in den TVA-Zuschauerreihen auszumachen. Innert drei Minuten gelangen dann den Gastgebern 3 Treffer in Folge. Mit schnellen Vorstössen und Anspielen wurde die TVA-Abwehr geknackt und die verwundbare Stelle bei den Gästen schien gefunden. Der nächste Dreierpack ging aber dann wieder aufs Konto der Innerrhödler. Waldburger und Gamrat sorgten mit beherzten Abschlüssen aus dem Rückraum wieder für den alten Abstand. Die Frauenfelder merkten, dass über den Kreis an diesem Abend wohl wenig zu holen war. Die Gastgeber agierten nun auch vermehrt aus dem Rückraum, wo ihnen des Öfteren zu grosse Freiheiten gewährt wurden. Würfe, welche für die TVA-Torhüter unhaltbar waren und die ihre Fangbilanz letztendlich mässig aussehen liessen. Manser war mit fünf erzielten Toren dafür besorgt, dass auch die Appenzeller Flügelpositionen eine gute Trefferbilanz erreichten wobei ihm entgegenkam, dass das Spiel mehrheitlich über seine Seite lief. Schwächere Phasen mit etlichen individuellen Fehlern waren mit ein Grund, dass die Platzherren immer wieder den Anschluss schafften. In den Schlussminuten von Halbzeit eins war aber Appenzell wieder im Vorteil und setzte sich bis zur Pause 16:13 ab, wobei eine letzte Chance nach einem Teamtime-Out etwas leichtfertig vergeben wurde.

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Auf Distanz gehalten

Mit einer Reaktion in Hälfte zwei musste gerechnet werden, da sich die Frauenfelder doch für ihre schwache Vorstellung aus der Vorwoche rehabilitieren wollten. Appenzell präsentierte sich aber weiterhin ruhig und geduldig und liess sich auch von Eigenfehlern nicht von seiner Linie abbringen. Trotzdem kam in dieser Spielphase nochmals richtig Spannung auf. Da die Thurgauer bei Versuchen, die gegnerischen Ballverluste mit Gegenstürmen zu nutzen, sich aber selbst in technischen Fehlern verhedderten, gelang ihnen der vermeintliche Anschlusstreffer nicht. Die Gäste machten es besser und zogen wieder weg. Gamrat liess es sich dabei nicht entgehen, mit zwischenzeitlichen Treffern immer wieder den Gegner auf Distanz zu halten. Mitte der zweiten Halbzeit wurde Sutter beim versuchten weiten Torwurf (am eigenen Torraum stehend; Gegner hatte den Torhüter durch siebten Feldspieler ersetzt) gehindert. Eine Situation, die beim Handball eher selten zu sehen ist, mit dem korrekten Verdikt des Schiedsrichters: Zweiminutenstrafe für den Verhinderer und Penalty für den TVA. Ein andauernder Rückstand ab der sechsten Minute mit vier bis sechs Toren brach den Widerstand der Gastgeber zusehends. Auch die Treffsicherheit von Valaulta vom Penaltypunkt setzte immer wieder "Nadelstiche" und verlieh der Gewissheit Kraft, die beiden Punkte tatsächlich aus Frauenfeld zu entführen. Die Entschlossenheit in den Augen, diesen Sieg unbedingt nach Hause bringen zu wollen, kontrollierte Appenzell auch in der Folgezeit das Spielgeschehen und gab seinen Vorsprung bis zum Spielschluss nicht mehr preis.

SC Frauenfeld – TV Appenzell 27:33 (13:16)

Frauenfeld Rüegerholz - 100 Zuschauer - Schiedsrichter: Pramstaller/Willi

Für den TVA spielten: Christian Geisser / Raffael Graf; Lukas Gamrat (8/1), Fabian Geiger; Yannick Inauen (1), Thomas Loser (1), Lukas Manser (5), Silvan Neff, Rene Rigas (3), Sven Sutter (4), Elias Valaulta (4/4), Dano Waldburger (7), Fabian Wüthrich. - Strafen: 4 x Zweiminuten gegen Frauenfeld, 1 x Zweiminuten gegen Appenzell.

Bericht/Bilder: Dani Gmünder

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