Herren 1 siegt nach turbulenter Schlussphase14.11.2015

Die 1.Liga-Handballer des TV Appenzell schlagen den SV Fides St. Gallen in einem ber weite Strecken ausgeglichenen Spiel mit 33:30 (14:13).

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Zwei verwandelte Siebenmeter und zwei erfolgreich abgeschlossene Gegenstsse in den letzten drei Minuten trugen dem TV Appenzell zwei regelrecht ertrotzte Punkte ein. Er blieb damit ber einen Gegner siegreich, der rein nominell zu den strksten 1.Liga-Teams gehrt.

Alex Usik, Fabian Gunziger, Adreas Krapf, Marcel Misteli, Tobias Lieberherr nicht weniger als fnf Fides-Spieler standen frher im Kader von NLA-Teams. Bei Usik und bei Gunziger kommen sogar noch Lnderspiele fr Weissrussland beziehungsweise fr die Schweiz hinzu. Bei so viel Erfahrung knnte beim jeweiligen Fides-Kontrahenten fast ein bermass an Respekt aufkommen. Die Appenzeller liessen sich aber von all den klingenden Namen nicht beeindrucken und spielten ihren Part keck und schneidig herunter.

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Lange auf Messers Schneide

Fides-Coach Erwin Ganz war sich bewusst, dass seine Mannschaft in der Whre-Halle, in der das Publikum ja stets fr mchtig Stimmung sorgt, keinen leichten Stand haben wrde. "Ich erwarte eine hart umkmpfte Begegnung", prognostizierte er vor dem Anpfiff. Und er sollte recht bekommen. In der ersten Halbzeit kam Appenzell nie ber einen Zwei-Tore-Vorsprung hinaus. Nach der Pause gelang es dem Team von Markus Klemencic fr kurze Zeit, sich eine Differenz von drei Treffern zu erarbeiten, ehe Fides von der 49. bis zur 57. Minute viermal den Gleichstand schaffte. So mussten die letzten drei Minuten in der geschilderten Weise ber die Punktevergabe entscheiden, wobei beim SV Fides in dieser Schlussphase etwas Hader mit einigen Schiedsrichterentscheiden aufkam.

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Rote Karte fr den Torhter

Keine Diskussionen gab es zur roten Karte gegen Fides-Torhter Lukas Buff. Er hatte sich kurz nach Wiederanpfiff dem im Gegenstoss aufs Tor strmenden Yannick Inauen ausserhalb des Strafraums in den Weg gestellt und ihn zu Fall gebracht, was laut Regelwerk mit Rot geahndet wird. Entscheidenden Einfluss auf das Spiel habe diese Szene aber nicht gehabt, meinte der Fides-Coach. Den Vergleich mit ihren Antipoden brauchten die Appenzeller Goalies Christian Geisser und der in der zweiten Halbzeit das Tor htenden Raffi Graf im brigen aber beileibe nicht zu scheuen. Beide erledigten ihre Verrichtungen solide.

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Waldburgers Treffsicherheit

Einen guten Tag zog Topskorer Dano Waldburger ein. Mit drei Treffern in Folge schraubte er das Skore in den ersten fnf Minuten auf 3:1. Und nachher war er stets zur Stelle, wenn es wichtige Tore zu erzielen galt. Bei seiner Zuverlssigkeit ertrug es auch das etwas unglcklichere Agieren von Fabian Neff, dem anderen Scharfschtzen, bei dem die Balance zwischen Fehlschssen und Mouchen diesmal nicht ganz ins Lot kommen wollte. Weitgehend souvern verwandelten Elias Valaulta und Ren Rigas die Appenzell zugesprochenen Siebenmeter. Viel Freude bereiteten einmal mehr die jungen Flgel Lukas Manser auf der rechten und Yannick Inauen sowie Thomas Loser auf der linken Seite, derweil ber die Abschlsse ber den Kreis nicht in der angestrebten Weise erfolgen konnten. Und in der Deckung wurde die Basis zum Erfolg Appenzells auf zupackende Art gelegt. Sechs Zweiminuten-Strafen deuten an, dass man relativ unzimperlich zur Sache ging.

TV Appenzell SV Fides St.Gallen 33:30 (14:13)

Whre Appenzell - 460 Zuschauer - Sr. Eng/Frey

Fr den TVA spielten: Christian Geisser 5 Paraden)/Raffi Graf (10 Paraden); Lukas Manser (3), Yannick Inauen (4), Dano Waldburger (8), Fabian Geiger, Tobias Sutter (1), Michael Goldener, Fabian Neff (4), Thomas Loser (3), Rene Rigas (5/4), Stefan Bischofberger, Elias Valaulta (3/3), Sven Sutter (2). - 6 Zweiminutenstrafen gegen Appenzell und 3 Zweiminutenstrafen + 1 rote Karte gegen Fides.

Bericht: Martin Hsler / Bilder: Dani Gmnder

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