Herren 1 startet mit Punktgewinn in die Barrage11.04.2015

Die TVA-Handballer erkmpfen sich beim STV Willisau ein verdientes 28:28-Unentschieden.

Das erste der fnf Spiele, die der TV Appenzell im Kampf gegen den Abstieg aus der 1. Liga auszutragen hat, trug den Innerrhodern im Luzerner Hinterland einen wichtigen Punkt ein. Fnf Sekunden vor Schluss der Partie gelang Mads Thomsen der Ausgleich, nachdem der TVA zur Halbzeit noch vorne gelegen hatte.

Man ist geneigt, auswrts errungene Punkte in Spielen mit Entscheidungscharakter doppelt zu werten. Die Appenzeller konnten deshalb die Heimreise aus Willisau mit einem halbwegs guten Gefhl antreten. Halbwegs deshalb, weil aufgrund des Spielverlaufs durchaus noch mehr drin gelegen wre, schufen sie sich doch zu Beginn der zweiten Halbzeit zweimal einen Drei-Tore-Vorsprung. Der STV Willisau nahm ab der 41. Minute dann aber das Heft in die Hand und gab die Fhrung nach dem 18:18 nicht mehr ab ehe dem Appenzeller Topskorer Thomsen kurz vor der Schlusssirene mit einer beeindruckenden Einzelleistung der Ausgleich glckte.

Willisaus enge Deckung

Der TVA tat sich zu Beginn der Partie recht schwer mit der engen Deckung auf die beiden Spielgestalter Thomsen und Waldburger. Dieser taktischen Massnahme der mit hohem Tempo agierenden Luzerner begegnete TVA-Trainer Reto Valaulta mit dem Ersetzen der Flgel- durch Aufbauspieler. So musste auf der rechten Seite der junge Lukas Manser ungewohnt viel Verantwortung bernehmen. Auch bekundete der TVA zunchst etwelche Mhe mit den Kreisanspielen der Luzerner, obwohl die aggressive Deckungsarbeit ganz allgemein als wirkungsvoll taxiert zu werden verdient.

Gamrats Einwechslung

Mehr Stabilitt brachte die Einwechslung von Lukas Gamrat, der nach langer, verletzungsbedingter Pause gerade im richtigen Moment wieder zur Verfgung steht. So vermochte der TVA in der 23. Minute mit 11:10 erstmals in Fhrung zu gehen und diese Fhrung dank eines von Sven Sutter herausgeholten und von Waldburger verwandelten Siebenmeters zur Pause auf 13:11 auszubauen.

Fhrung aus der Hand gegeben

Der durch Loser geschaffene 14:11-Vorsprung zum Auftakt der zweiten Hlfte weckte die Willisauer auf. Sie reduzierten den Torabstand mit einem Doppelschlag auf eine Einheit, mussten aber postwendend zwei Treffer von Lukas Gamrat hinnehmen, so dass der TVA abermals mit drei Toren voraus lag. ber den 16:16-Gleichstand ging Appenzell letztmals mit 18:16 in Front. Danach gelangen den Luzernern bei numerischer Unterzahl des TVA vier Tore in Folge.

Spannende Schlussphase

Eine Viertelstunde vor Schluss nahm Valaulta ein Team-Timeout, um seine Mannschaft neu zu "justieren". Das Spiel war nun geprgt von einem eng bleibenden Skore, wobei der TVA stets einem Ein- oder Zweitore-Rckstand hinterherrennen musste. Kennzeichnend fr diese Phase waren die vielen beidseits verhngten Siebenmeter, die allesamt verwandelt wurden. Fnf Minuten vor dem Ende fhrte der STV Willisau 26:25 und zog nach einem missglckten Kreisanspiel der Appenzeller durch einen Gegenstoss gar auf 27:25 davon. Im folgenden Angriff des TVA erkannten die Referees auf Strmerfoul, doch konnte Willisaus Konter unterbunden werden. Im Gegenstoss erzielten die Appenzeller das 26:27 und durch einen weiteren Siebenmeter gar den Ausgleich. Holztreffer auf beiden Seiten verhinderten die Fhrung sowohl fr Willisau als auch fr Appenzell. Die letzte Spielminute konnte der TVA in berzahl bestreiten, doch gelang den Luzernern 15 Sekunden vor Schluss via Lattenunterkante das 28:27. Schnelles Anspiel des TVA, beherzter Einsatz von Thomsen und fnf Sekunden vor dem Ende stand das Schlussresultat von 28:28 fest.

STV Willisau TV Appenzell 28:28 (11:13)

Willisau Hallenbad - 200 Zuschauer - Sr. Eng/Frey

Appenzell spielte mit: Christian Geisser/Andreas Ziswiler; Lukas Manser (2), Yannick Inauen, Mario Broger (1), Dano Waldburger (8/5), Fabian Geiger, Sven Sutter (2/1), Mads B. Thomsen (10), Stefan Bischofberger, Elias Valaulta, Thomas Loser (1), Marco Sutter, Lukas Gamrat (4).

7 Zweiminutenstrafen gegen Willisau / 8 Zweiminutenstrafen gegen Appenzell.

Bericht: Martin Hsler

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