Herren 1 unterliegt beim Tabellenletzten15.02.2014

Die Innerrhoder 1. Liga-Handballer kamen beim Tabellenletzten Romanshorn am Samstagabend besonders in den ersten 20 Minuten berhaupt nicht ins Spiel und lagen nach 16 Minuten mit 1:11 zurck. Auch wenn es danach etwas besser lief, hatten die ersatzgeschwchten Appenzeller nie mehr eine Chance heranzukommen und verloren mit 24:31 (8:14).

Raphael Neff war zwar auf der Spielerkarte aufgefhrt - aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung kam jedoch ein Einsatz nicht in Frage. Und dies wirkt sich auch im Spiel seines Bruders Fabian aus, welcher nochmals einen schlechten Tag erwischte. Zudem zog er sich zu Beginn der zweiten Hlfte ber den Augenbrauen eine Wunde zu, welche genht werden musste und somit war auch er nicht mehr einsatzfhig. Bei den Gsten fehlten die Breite und die Konstanz, auch wenn nach lngerem Auslandaufenthalt Sven Lmmler erstmals wieder mitwirkte. Ramon Hrler musste erneut im Rckraum spielen, wo er viel weniger zur Geltung kam als aus seiner vertrauten Flgelposition. So gelangen auch ihm nur wenige Treffer. Die Thurgauer konnten nach langer Zeit wieder einmal ihr durchaus vorhandenes Potential abrufen, sind aber weiterhin unter ihrem Wert klassiert und liegen nach dem Sieg gegen Appenzell auf dem zweitletzten Rang. Als Torschtzen brillierten Kristian Brkljaca (neun) und Petar Roganovic. Zudem agierte die Mannschaft von Trainer Andy Dittert in der Abwehr sehr aggressiv, was den Gsten nicht besonders behagte.

Mario Broger als Lichtblick

Den Romanshornern gelang vor gegen 200 Zuschauern ein Traumstart. Mit ihrem temporeichen Angriffsspiel und einer soliden 6:0-Deckung berrollen sie die sichtlich berraschten Innerrhoder und fhrten nach neun Minuten mit 6:0. Bei den Versuchen der Innerrhoder wurden die Schsse immer wieder abgeblockt, landeten an der Torumrandung oder der Ball ging infolge technischer Fehler vorher verloren. Obwohl nach dem siebten Gegentreffer das erste Tor der Appenzeller durch Mario Broger folgte, zeigte das vorangegangene Time-Out von Trainer Reto Valaulta keine grosse Wirkung und die Partie ging im hnlichen Stil weiter. Und so lagen die Gste nach einer guten Viertelstunde mit zehn Toren Differenz zurck. Auch von einer offensiven Deckung gegen den Spielmacher der Thurgauer liessen sich die Einheimischen nicht aus der Ruhe bringen. Obschon die Appenzeller gegen Ende der ersten Hlfte etwas besser in die Partie fanden, blieb Romanshorn Herr der Lage und ging auch dank einem guten Torwart mit sechs Treffern Vorsprung in die Pause.

Nach der ungengenden Leistung in der ersten Hlfte, kamen die Appenzeller mit etwas mehr Spielfluss in der zweiten Hlfte zweimal bis auf fnf Tore heran - es kam bei den TVA-Anhngern leise Hoffnung auf. Romanshorn schaltete aber wieder einen Gang hher und nach dem 10:15 lagen die Innerrhoder nach 38 Minuten mit 10:18 zurck, womit die Vorentscheidung endgltig gefallen war. Dies auch, wenn sich die Gste in den restlichen Minuten achtbar schlugen. In der Schlussphase zeigten die Oberthurgauer noch einige sehenswerten Kombinationen, was auch das Publikum entzckte. Als besonderer Lichtblick entpuppte sich in dieser Partie bei den Gsten erfreulicherweise Mario Broger mit nicht weniger als sieben tollen Treffern. Er ist wohl ein Versprechen fr die Zukunft, bzw. die nchsten Partien. Einige Einsatzminuten gnnte Trainer Reto Valaulta auch seinem Sohn Elias, welcher dabei einen Siebenmeter verwandelte. Die Zeit dieses Nachwuchsspielers wird wohl noch kommen. Und die Form von Sven Sutter wird nach seiner Verletzung hoffentlich auch wieder von Spiel zu Spiel besser. Immerhin traf er viermal ins Schwarze und zeigte viel Einsatz.

HC Romanshorn TV Appenzell 31:24 (14:8)

Romanshorn Kantonsschule - 170 Zuschauer - Sr. Hartmann/Meienberg.

Appenzell spielte mit: Christian Geisser / Mario Rempfler; Andreas Inauen (2), Ramon Hrler (2), Christian Hamm (3), Mario Broger (7), Stefan Bischofberger, Stefan Metzler (1), Fabian Neff (4), Elias Valaulta (1/1), Sven Sutter (4), Sven Lmmler.

4 Zweiminutenstrafen gegen Romanshorn / 6 Zweiminutenstrafen gegen Appenzell.

Bericht: Martin Kradolfer

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