Herren 1 kämpft sich zurück ins Spiel21.09.2013

Beim zweiten Saison-Heimspiel liessen die TVA-Handballer nichts anbrennen und schlugen die SG Seen Tigers/Yellow Winterthur in einer spannenden Partie knapp mit 28:26. Nach einer missratenen Startphase trumpften die Innerrhoder auf und dominierten das Spiel während der gesamten zweiten Halbzeit.

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben heute einen äusserst starken Gegner bezwungen!“ Trainer Reto Valaulta freute sich sichtlich über den Sieg gegen SG Seen Tigers/Yellow Winterthur, die als Tabellen-Zweiter am Samstagabend in Appenzell aufmarschiert waren. Der Start verlief allerdings nicht wunschgemäss. Bereits in den ersten Spielminuten wurden die Appenzeller durch zwei Zweiminutenstrafen ausgebremst. Entsprechend lange dauerte es, bis sie ihren Rhythmus fanden. Winterthur hingegen punktete nach Belieben und lag in der siebten Spielminute bereits mit 6:1 in Führung. Die Appenzeller suchten zwar den schnellen Abschluss und machten Druck auf das gegnerische Tor, scheiterten aber oftmals an Winterthurs Torwart Daniel Perisa. Martin Geisser und Raphael Neff, die den Spielaufbau neu organisierten, leiteten die Kehrtwende ein. Fabian Neff konnte sich wiederholt den gegnerischen Ball angeln und alleine aufs Tor zusteuern. Mit einer soliden Teamleistung gelang den Appenzeller eine sensationelle Aufholjagd und schliesslich sogar die 7:6 Führung. Die Gäste liessen sich durch die auftrumpfende Heimmannschaft nicht aus dem Konzept bringen. Die euphorisierten Innerrhoder forcierten ein temporeiches Spiel. Dadurch führten sie ihre Angriffe zusehends überhastet aus. Die Winterthurer konnten von einigen Fehlern der Appenzeller profitieren und so mehrmals schnelle Gegenangriffe einleiten. Da die Appenzeller vor allem am Kreis aktiv waren und sich auf den Flügelpositionen noch wenig tat, konnten die Gäste ihre Verteidigung punktuell zusammenziehen und den Angriff der Appenzeller wirkungsvoll stoppen. Winterthur hatte mit Bügler und Meili zwei torgefährliche Flügelspieler im Kader, die sich immer wieder gute Schusspositionen verschaffen konnten. Beim TVA konnten sich Sven Lämmler und Ramon Hörler in Szene setzen. Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich so ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen (12:12).

Verteidigung verbessert

TVA-Torwart Christian Geisser trieb zu Beginn der zweiten Halbzeit die Gäste mit fünf Paraden in Folge zur Verzweiflung. Die Innerrhoder Verteidigung trat nun geschlossener auf. Mit einer aggressiven Mann-Deckung versuchten die Appenzeller, der Gastmannschaft gar nicht erst die Möglichkeit zum Spielaufbau zu gewähren. Eine Taktik, die sich gegen die routinierten Winterthurer bestens bewährte. Mit dieser soliden Abwehr im Rücken konnten die Innerrhoder beim Angriff konzentriert zu Werke gehen, ihre Führung kontinuierlich ausbauen und die Gäste über längere Zeit mit fünf Toren Differenz auf Abstand halten. Sogar in Unterzahl – Tobias Sutter sah in der 44. Minute die rote Karte – agierte der TVA souverän, torgefährlich und vor allem verteidigungsstark. Die Winterthurer mussten ihren Angriff weit ausserhalb der Freiwurflinie aufziehen. Gelang es den Gästen, den Ball zu rotieren, so wurden sie schnell wieder torgefährlich. Mit Ruhe verwalteten die Innerrhoder in den letzten Spielminuten die knappe Führung. Den Winterthurern fehlte es in der entscheidenden Schlussphase an der nötigen Konstanz und Energie, um das Blatt nochmals zu wenden. Der TVA hatte sich erfolgreich ins Spiel zurück gekämpft, die Führung seit der Halbzeitpause nicht mehr aus der Hand gegeben und so das zweite Heimspiel verdient mit 28:26 für sich entschieden.

TV Appenzell - SG Seen Tigers/Yellow Winterthur 28:26 (12:12)

Appenzell Wühre - 295 Zuschauer - Sr. Capoccia/Neumann.

Appenzell spielte mit: Christian Geisser (Tor, 1.-60.)/ Mario Rempfler, Stefan Bischofberger, Mario Broger, Martin Geisser (1), Ramon Hörler (8/5), Andreas Inauen, Sven Lämmler (2), Fabian Neff (7), Raphael Neff (3), Tobias Sutter, Sven Sutter (3), Fabian Wüthrich (4), Valaulta Elias.

Sechs Zweiminutenstrafen + 1 rote Karte gegen Appenzell / Drei Zweiminutenstrafen gegen Seen Tigers.

Bericht: Thomas Hutter

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