Herren 1 hatte durchaus seine Chance09.11.2011

Die 1.Liga-Handballer des TV Appenzell waren im 1/16-Final des Schweizercups gegen das NLB-Team Handball Grauholz (BE) vor rund 200 Zuschauern in der Sporthalle Whre nicht chancenlos. Die Offensiv-Bemhungen der Einheimischen waren aber erst gegen Spielende in einer wnschenswerten Regelmssigkeit von Erfolg gekrnt. Der Rckstand konnte aber von den Platzherren nicht mehr wettgemacht werden, womit der Sieg mit drei Toren Differenz an das Gastteam ging.

Gute Torhter - ungengende Schussleistung

Die Einheimischen verpassten es in der Startminute in Fhrung zu gehen, da ein Siebenmeter nicht verwertet werden konnte. Nach dem Fhrungstor der Gste konnte dann Rolf Erdin beim 1:1 das einzige Male in dieser Partie ausgleichen. Dann vergaben die Einheimischen sehr gute Mglichkeiten, hatten aber auch Pech mit mehreren Schssen an die Torumrandung. Rolf Erdin war zudem in der ersten Hlfte gar nicht in Schusslaune, wie er am Ende der Partie selber ausfhrte. Mit Ausnahme von Andreas Inauen, mit schnen Treffern aus der Flgelposition, waren die Akteure des TVA zuwenig erfolgreich im Angriff. So lag Appenzell nach zehn Minuten durch mehrere Gegenstosstore mit 1:5 im Rckstand und lief diesem bis zum Ende der Partie hinterher. Trotzdem hatte man immer das Gefhl, die Berner seien nicht klar die bessere Mannschaft und die Innerrhoder htten durchaus ihre Chance. Mitverantwortlich dafr war einmal mehr Torhter Andreas Masina mit mehreren grossartigen Paraden. Und so lagen die Appenzeller in der ersten Hlfte stndig mit drei bis sechs Toren im Rckstand. Die NLB-Schiedsrichter pfiffen sehr streng, und so kam es immer wieder beidseits zu Zweiminutenstrafen. Mitunter brachten die Berner eine harte Note ins Spiel und so erhielten in der 17. und 28. Min. nach groben Foulspielen - wobei sich jeweils je ein Innerrhoder im Gesicht verletzte - zwei Spieler von Grauholz eine direkte rote Karte.

Am Ende nochmals Spannung

Auch zu Beginn der zweiten Hlfte gelang es den Einheimischen nicht, den Rckstand zu verkleinern. Maximal wuchs dieser bis auf sieben Tore. Die Appenzeller praktizierten nun gegen einen oder meist zwei Akteure der Berner eine Manndeckung und langsam stellte sich der Erfolg ein. Als die Einheimischen mit zwei Treffern in Folge auf 14:19 verkrzten erwachte auch das Publikum, und es kam wieder Hoffnung auf. Noch dauerte es aber seine Zeit bis Appenzell nher kam. Nicht zufrieden mit der Leistung der Unparteiischen war Coach Richard Metzler und erhielt wegen Reklamierens prompt eine Zweiminutenstrafe. Und so gerieten die Innerrhoder nochmals mit sieben Toren Differenz in Rckstand. Langsam konnte dieser aber nun reduziert werden und nach 56 Minuten lag Appenzell nur noch mit 25:28 im Hintertreffen. Wenn sie im Angriff lagen, ersetzten die Platzherren bereits jetzt den Torhter durch einen siebten Feldspieler. Pltzlich agierte auch Rolf Erdin wieder treffsicher und brachte die Einheimischen auf 26:28 heran. Nach einem etwas unglcklichen Ballverlust markierten die Gste dann das 29:26, womit die Entscheidung gefallen war. Appenzell verzeichnete insgesamt zu viele Fehlschsse, sonst wren die Berner zu schlagen gewesen.

TV Appenzell - Handball Grauholz 27:30 (8:14)

Appenzell Whre - 210 Zuschauer

Appenzell spielte mit: Andreas Masina/Geisser Christian; Roman Knzler (3), Rolf Erdin (6), Michael Goldener (3), Sven Sutter (2), Christian Hamm (1), Lloyd Leslie, Martin Geisser (1), Fabian Wthrich (3), Florian Langenauer, Andreas Inauen (4), Patrick Haltmann (1), Sandro Wirz (3).

Strafen: Appenzell: 10 x 2 Minuten, Grauholz: 7 x 2 Minuten + 2 rote Karten.

Bericht: Martin Kradolfer

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