Herren 1 vom HC Horgen überrollt18.05.2011

Am Samstag traten die Handballer 1. Ligisten aus Horgen und Appenzell zu ihrem dritten Spiel der Aufstiegsrunde an. Für die Appenzeller war der Aufstieg bereits vor diesem Spiel in weite Ferne gerückt. Beide vorangehenden Spiele wurden deutlich verloren. Die Aussichten in Horgen die ersten Punkte zu erlangen waren ebenfalls getrübt, da beide Duelle der regulären Meisterschaft von den Horgnern mit jeweils 13 Toren Differenz gewonnen wurden. Für die Zürcher hingegen war nicht nur ein Sieg wichtig, auch die Tordifferenz sollte in ein besseres Licht gestellt werden, sollte es zum Schluss der Aufstiegsrunde zu einer Punktegleichheit kommen. Und so gewannen denn die Zürcher vor rund 400 Zuschauern gegen Appenzell mit 17 Toren Differenz.

Die Vorzeichen der 1.Liga-Handballer des TV Appenzell waren schon vor dem Aufstiegrundenspiel nicht berauschend. Mit Heinz Guntli, Martin Geisser, Philipp Mathies, Stefan Metzler, Daniel Inauen fehlten den Appenzellern bereits fünf Spieler. Als nach dem Einlaufen auch noch Spielertrainer Rolf Erdin dazu kam, schrumpfte das Appenzellerkader. Mit Fabian Neff und Tobias Sutter kamen zwei Spieler der Herren 2 zu teilweise grossen Spielanteilen.

Klarer Rückstand schon zur Halbzeit

Die einzige Führung der Appenzeller nach einem erfolgreichen Gegenstoss durch Christian Hamm zum 1:0 vermochten die Innerrhoder nicht zu halten. Energisch versuchten die Zürcher dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Nach rund zehn Minuten hatten sie sich dann auch bereits einen Vier-Tore Vorsprung erspielt. Auffallend war in dieser Phase vor allem, dass die Horgner auf allen Positionen gefährlich waren. So wurden die ersten acht Tore durch fünf verschiedene Spieler erzielt. Am besten fanden sich die Rückraumspieler mit der Defensivabteilung der Gäste zurecht. Immer wieder überlisteten sie die Appenzeller Torhüter mit herrlichen Würfen. Nach Fehlwürfen und technischen Fehlern der Innerrhoder sah sich das Trainergespann Richard Metzler / Rolf Erdin beim Spielstand von 4:9 nach 19 Minuten gezwungen ein Team-Timeout zu nehmen. Leider vermochten sich die Spieler nicht zu steigern. Zur Hälfte waren die Appenzeller bereits mit 12:25 im Hintertreffen. Dies auch vielen Gegenstössen der Einheimischen.

Steigerung durch Kampf

Nach Wiederbeginn kamen die Appenzeller mit einer kämpferischen Einstellung zurück. Man versuchte dem Gegner mit einer 5:1 Deckung entgegen zutreten, was zuerst gut gelang. Der TVA verkürzte durch vier Tore in Folge den Rückstand auf acht Treffer. Im Rückraum war es vor allem Fabian Neff, der in der 2. Hälfte der Partie aufdrehte und zu total acht Treffern kam. Das Fanionteam des HC Horgen konnte sich in der Folge zwar wieder fangen, jedoch nicht mit derselben Leistung wie zuvor. Die Spannung war vorbei und so entwickelte sich das Spiel zu einem fairen und sanften Verlauf. Obwohl Horgen nicht mehr mit letztem Einsatz spielte, änderte sich an der deutlichen 28:45 Niederlage der Innerrhoder nichts mehr.

Wieder Siegeswillen zeigen

Die Appenzeller müssen in den letzen beiden Spielen wieder Siegeswillen auf den Platz bringen, damit sie nicht als Kanonenfutter der Aufstiegsrunde abgestempelt werden. Doch bei der nächsten Partie am kommenden Samstag in Möhlin werden Christian Hamm und Florian Bolting ferienhalber abwesend sein und Raphael Neff wird sich einem kleinen Eingriff unterziehen müssen, damit er auf nächste Saison wieder fit ist. Ist zu hoffen, dass Spielertrainer Rolf Erdin wieder zum Team zurückkehrt. Zu dieser Partie wurde eine Carfahrt mit Abfahrt um 15.00 Uhr in Appenzell organisiert. Anmeldungen sind an die Geschäftsstelle des TVA, Tel. 071 787 22 55, Andreas Hamm zu richten.

HC Horgen – TV Appenzell 45:28 (25:12)

Waldegg - 402 Zuschauer - Sr. Anthamatten, Wapp.

Appenzell spielte in Horgen mit: Christian Geisser/Andreas Masina; Christian Hamm (6), Lloyd Leslie, Fabian Neff (8), Raphael Neff (7), Tobias Sutter, Florian Bolting (1), Roman Künzler (2), Sandro Wirz (2), Fabian Wüthrich (2), Andreas Inauen, Sven Sutter, Lars Lämmler - eine Zweiminutenstrafe gegen Horgen und deren drei gegen Appenzell.

Bericht: Martin Kradolfer

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