Herren 1 im Spitzenspiel chancenlos09.04.2011

Die 1.Liga Handballer des TV Appenzell vermochten im Spitzenspiel in der Sporthalle Whre den Gruppensieger und Aufstiegsrundenteilnehmer aus Horgen am Samstagabend nicht zu fordern. Die Innerrhoder verloren mit 21:34 (8:18). Keiner der einheimischen Akteure vermochte seine Normalform abzurufen. Zudem erwies sich der gegnerische Torhter vor allem in der ersten Halbzeit als kaum berwindbare Festung.

Vor dem Spiel vor rund 250 Zuschauern - darunter auch eine lautstarke Gsteschar aus Horgen - wurde der zurcktretende Daniel Inauen geehrt und nach 11 Jahren Vereinszugehrigkeit verabschiedet. Und von Florian Bolting wurde angekndigt, dass er knftig in der 2. Mannschaft spielen wird. Die Partie gegen Horgen wurde von zwei jungen, erst 20jhrigen Schiedsrichtern geleitet, welche untereinander mit Sprechfunk verbunden waren.

Hohe Trefferquote der Gste

Die TVA-Handballer waren aber auch mit dem schnellen Angriffsspiel der Gste berfordert. Die Spieler aus Horgen berzeugten mit einer hohen Trefferquote. Schon von Beginn weg bernahm das Gsteteam aus Horgen das Spieldiktat. Bereits nach vier Spielminuten musste Sandro Wirz verletzt das Spielfeld verlassen. Auf dem Weg zum Ausgleichstreffer wurde er von seinem Gegenspieler unglcklich beim Abschluss behindert, was fr einen der Leistungstrger der Appenzeller das frhe Aus bedeutete. Irgendwie war dieser Verlust dem TVA-Team auch anzumerken. Diese gewisse Verunsicherung liess die Platzherren auch in der Defensive nicht wie gewohnt agieren. Das hohe Spieltempo der Horgener kam so noch mehr zum Tragen, und so erspielten sich die Gste mit schnellen Spielzgen und wirbligen Angriffspiel schon frh einen 5:2 Vorsprung. Im Angriff taten sich die Innerrhoder schwer die Lcken in der Abwehr zu finden. Und wenn sie dann da waren, stand da noch ein Horgener Torhter, der so ziemlich alle Chancen zunichte machte. Die Appenzeller Angreifer fanden kaum ein Rezept gegen diese Abwehr. Raphael Neff und Roman Knzler mit je zwei Toren verhinderten in dieser Startviertelstunde ein deutlicheres Absetzen des Gegners. Beim Spielstand von 11:4 fr die Zrcher Seelnder kam Christian Geisser fr Masina ins Tor. Ihm gelang mit einem gehaltenen Siebenmeter gleich ein kleiner Exploit. Im Gegenstoss verwandelte Florian Bolting gleich seine erste Chance von der Flgelposition und doppelte kurz danach gleich nach. Er schien das richtige Rezept gegen den herausragenden Horgener Keeper gefunden zu haben. Kurz danach regnete es einige Zweiminutenstrafen fr den TVA. Dies rcht sich gegen einen hochkartigen Gegner entsprechend. Die Mannschaft vom Zrichsee begann bereits zu diesem Zeitpunkt mit Kunststcken und erspielte sich bis zur Pause bereits einen deutlichen 18:8 Vorsprung.

Keine Aufholjagd

Auch in der zweiten Hlfte gelang es den Einheimischen nicht, den Abstand zu verkrzen. Die Partie war entschieden und teilweise schien es, als hiesse die Devise ein wenig "spielen und spielen lassen" sowie allenfalls noch Krfte sparen fr den sonntglichen Meisterschaftseinsatz. Die Platzherren lagen nie weniger als zehn Tore im Rckstand. Auch den Innerrhodern gelangen einige schne Treffer, so beispielsweise durch Christan Hamm, Heinz Guntli, Philipp Mathies und Rolf Erdin. Aber auch gute Chancen wurden ausgelassen oder die Einheimischen trafen die Torumrandung. Auf der anderen Seite bot Torhter Andreas Masina einige gute Paraden. Zu allem berfluss verletzte sich bei den Einheimischen auch noch Roman Knzler und tat die letzten 24 Minuten nicht mehr mit. Horgen war aber fr die Appenzeller an diesem Abend einfach zu stark und gewann auch in der Hhe von 34:21 verdient.

TV Appenzell - HC Horgen 21:34 (8:18)

Whrehalle - 250 Zuschauer - Sr. Anthamatten, Wapp

Appenzell spielte mit: Andreas Masina/Christian Geisser; Florian Bolting (2), Rolf Erdin (6/4), Heinz Guntli (4), Sandro Wirz, Sven Sutter (1), Christian Hamm (1), Roman Knzler (3), Raphael Neff (3), Philipp Mathies (1), Stefan Metzler, Daniel Inauen, Andreas Inauen. - Appenzell mit vier Zweiminutenstrafen, Horgen mit fnf.

Bericht: Martin Kradolfer

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