Herren 102.11.2009

Die Appenzeller 1.-Liga-Handballer konnten nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknpfen. Der KZO Wetzikon erwies sich am Samstag als der erwartet unangenehme Gegner. Dem Team von Spielertrainer Rolf Erdin gelang es nicht, die momentane Erfolgswelle der Zrcher zu stoppen; die Innerrhoder verloren das hart umkmpfte Spiel letztlich mit 24:25 (10:11).

Rasche 6:1-Fhrung

Die Handballer aus Appenzell erwischten den klar besseren Start. Von Beginn weg nutzten sie ihre Torchancen, und dank der Treffsicherheit von Rolf Erdin und einer stabilen Abwehr erspielten sich die Gste schnell eine 6:1-Fhrung. Die Verantwortlichen des Heimteams reagierten mit einem Team-Timeout. Danach fanden die Zrcher besser ins Spiel und waren mit ihrem Konzept erfolgreich. Mal fr Mal gelang es Wetzikon, mittels cleveren Kreisanspielen die Verteidigung des TVA zu knacken. Die Rckraumachse des Heimteams spielte druckvoll und zeigte sich im Abschluss konsequent. Innert sechs Spielminuten verkrzten die Wetziker auf 6:8, was ein Time-out der Gste zur Folge hatte. Die Appenzeller taten sich weiterhin schwer, die Abwehr des Heimteams zu durchbrechen. Dazu kamen die ersten Zweiminutenstrafen. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem KZO Wetzikon die erstmalige Fhrung; beim Stand von 11:10 fr das Heimteam gingen die Mannschaften in die Pause

Spielunterbrche, vergebene Chancen

Je lnger die Partie dauerte, desto engagierter wurden die Zweikmpfe gefhrt. Das Gsteteam bekam die ruppige Gangart der Zrcher zu spren. Bei den Zeitstrafen waren aber oft auch die Appenzeller betroffen. Dazu kamen meistens noch Penaltyes, welche die Heimmannschaft fast allesamt zu Toren nutzte. Die Folge: Appenzell lief praktisch whrend der ganzen zweiten Halbzeit einem Rckstand von ein bis zwei Toren hinterher. Auch den TVA-Goalies Andreas Masina und Gabor Busa gelang es an diesem Abend kaum, entscheidende Akzente zu setzen. Trotz oftmaligem Unterzahlspiel reagierte der TVA immer wieder auf die gegnerischen Tore und konnte das Spiel so ausgeglichen gestalten.

Die Begegnung war vor allem in der zweiten Halbzeit von Spielunterbrchen geprgt. Beide Mannschaften vergaben zudem viele gute Torchancen. So kam es, dass die zahlreichen Zuschauer wohl ein spannendes, aber wenig attraktives Handballspiel zu sehen bekamen.

Turbulente Schlussminuten

In der Schlussphase des Spiels kassierten die Innerrhoder Handballer nochmals zwei Zweiminutenstrafen. Zwei Minuten vor Spielende gelang Florian Langenauer mit einem sehenswerten Treffer der erneute Ausgleich. Allerdings ging Wetzikon postwendend wieder in Fhrung. Beim folgenden Angriff war auch der aufopfernd kmpfende Langenauer von einer der vielen Strafen betroffen; die Strafe gegen ihn folgte zu dem Zeitpunkt, als Appenzell nochmals die Chance hatte, in Fhrung zu gehen. Infolge Reklamierens bekam der Appenzeller gar noch die rote Karte. Beim verzweifelten Versuch, wenigstens noch einen Punkt noch zu ergattern, scheiterte der TVA in den Schlusssekunden mit einem berhasteten Torwurf.

Vermeidbare Fehler

Spielertrainer Rolf Erdin meinte nach Ende der Partie: "Leider kamen neben den beiden Torhtern auch einige andere Spieler nicht - oder erst sehr spt - auf ihr gewohntes Niveau." In der ersten Halbzeit - nach der 6:1-Fhrung des TVA - seien den Appenzellern zu viele vermeidbare technische Fehler passiert, so Erdin, was Wetzikon die Aufholjagd ermglicht habe. Es gelte nun, am nchsten Sonntag gegen Dietikon-Urdorf, den Absteiger aus der NLB, eine Leistungssteigerung zu zeigen, um nicht ins hintere Mittelfeld der Tabelle zu rutschen. Im Moment liegen die Appenzeller noch auf Platz 5 von zwlf Mannschaften.

KZO Wetzikon - TV Appenzell 25:24 (11:10) Walenbachhalle Wetzikon - Sr. Sicurella/Staunovo

Appenzell: Masina/Busa, Knzler (4), Erdin (8), Christ (1), S. Sutter (1), D. Inauen, Sutter, Geisser (1/1), Mathies, Langenauer (6), A. Inauen (3), Rutz, T. Sutter. Strafen: KZO Wetzikon: 10 x 2 Minuten, Appenzell: 8 x 2 Minuten und eine rote Karte.

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