Herren 1 mit Derbysieg19.10.2009

Die Appenzeller 1.-Liga-Handballer befinden sich weiter im Hoch. Am Samstagabend bezwangen die Innerrhoder im Derby die Spielgemeinschaft Bruggen/Fides mit 28:23 Toren. Damit stsst der TVA in der Tabelle vorbergehend auf Rang zwei vor.

Die vorentscheidenden Szenen des Derbys spielten sich zwischen der 38. und 48. Minute ab. Innert zehn Minuten baute der TV Appenzell den Vorsprung von einem (15:14) auf fnf Tore (22:17) aus. In den letzten Minuten der Partie verwaltete das Gsteteam den Vorsprung sicher. "Im Vergleich zur vergangenen Saison haben wir an Konstanz zugelegt. Wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt und dank einer soliden Leistung zwei weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg gewonnen", waren die bescheidenen Worte des Spielertrainers Rolf Erdin nach dem Sieg.

Herren 1

Nervser Auftakt

Bei den Spielern der beiden Mannschaften geniesst das Derby einen hohen Stellenwert im Saisonkalender. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wirkte das Derby am Wochenende eher emotionslos und ruhig. Die Kreuzbleiche-Halle war zwar gut besetzt und jeder Torerfolg wurde frenetisch gefeiert aber das Feuer ging nicht auf das Spielfeld ber. Vielleicht lag es daran, dass die Mannschaften sehr nervs ins Spiel starteten und dadurch verunsichert wurden. Die Startviertelstunde war geprgt von Abschluss- und individuellen Fehlern. Bruggen/Fides strotzte auf Grund von vier Niederlagen in Folge nicht vor Selbstvertrauen und der TV Appenzell musste erfahren, dass nicht immer alles so schnrkellos funktioniert wie noch vor Wochenfrist beim Glanz-Sieg gegen den Tabellenleader. So konnte sich in der ersten Hlfte kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Vom 3:3 ber das 6:6 und das 9:9 kam die knappe 13:12-Fhrung des Heimteams nach Hlfte eins zustande.

Herren 1

Erdin und Geisser isoliert

Die Appenzeller mussten improvisieren, weil Bruggen/Fides schon frh eine doppelte Manndeckung auf Erdin und Geisser ansetzten. Dadurch waren zwei wichtige Spieler isoliert. Weil Florian Langenauer nicht den besten Tag erwischte und generell ber die Flgel des TVA nicht viel funktionierte, beschrnkte sich das Repertoire des TVA im Angriff auf ein Minimum - aber dafr umso erfolgreicher. Waffe eins war Kreislufer Sven Sutter. Sutter verschaffte sich gegen die Deckung immer wieder Raum und blieb ein stndiger Gefahrenherd. Zudem war er in der 32. Minute beim Stand von 13:13 fr das spektakulrste Tor des Spiels besorgt, das er mit dem Rcken zum Tor erzielte. Waffe zwei waren die schnellen Gegenstsse, die oft zum Erfolg fhrten. Waffe drei war Roman Knzler, der sich zurzeit in Topform befindet. Nach seinen elf Treffern vor Wochenfrist hat er auch gegen Bruggen/Fides zehnmal getroffen.

Herren 1

Luxusproblem im Tor

Bruggen/Fides bekundete gegen die Deckung des TV Appenzell Mhe. Bei den St. Gallern lief im Angriff zu viel ber die beiden Rckraumspieler Joel Frick und Gabriel Alp. Whrend dem gesamten Spiel entwickelten die Hausherren zu wenig Druck aufs Tor und suchten den Abschluss aus ungeeigneten Positionen. Die Innerrhoder hatten das wenig variantenreiche Spiel des Gegners im Griff, agierten in der Deckung aufsssig und konzentriert. Der Mann, der im Zentrum die Lcken schloss, war Patrick Haltmann. Haltmann verreist ins Ausland und wird dem TVA in den nchsten Monaten nicht zur Verfgung stehen. "Durch ihn verlieren wir eine wichtige Sttze und es wird schwer, ihn zu ersetzen", sagte Erdin. Keine Probleme hat der TV Appenzell derzeit im Tor. Mit Andreas Masina und Gabor Busa verfgt der Kader ber zwei usserst talentierte Goalies, was diese auch im Derby unter Beweis stellten. Mit Total rund 25 Paraden leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Sieg und zum Aufstieg auf Rang zwei in der Tabelle.

SG Bruggen/Fides - TV Appenzell 23:28 (13:12)

Sporthalle Kreuzbleiche - 165 Zuschauer - Sr. Andreoli, Leu.

Appenzell: Andreas Masina/Gabor Busa (19.-30.), Roman Knzler (10), Rolf Erdin (1), Patrick Haltmann (3), Sven Sutter (5), Daniel Inauen, Marco Sutter, Martin Geisser (6), Fabian Neff (2), Florian Langenauer (1), Andreas Inauen, Markus Rutz.

»Zurck zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk