FU18I mit versöhnlichem Abschluss14.05.2017

Auch wenn die FU18 der Handballriege das Rückspiel um den Elite-Aufstieg gegen Muotathal in Würenlingen mit 31:24 Toren verlor, bleiben die letzten 25 Minuten der Saison in Erinnerung, während der sich das Team nochmals von seiner allerbesten Seite zeigte.

Nach dem klaren Verdikt im Hinspiel und der Tatsache, dass Rückraum-Mitte-Spielerin Elena Breitenmoser verletzungsbedingt Forfait geben musste, gilt es der Mannschaft ein grosses Kränzlein zu winden, dass sie nochmals mit grossen Engagement ins letzte Spiel der Saison stieg. Ein Spiel, bei dem es um nichts mehr ging, zu gross war die Hypothek aus dem Hinspiel und zu angeschlagen einige der Spielerinnen. So blieb das Ziel, dem Spassfaktor gerecht zu werden und gegen den starken Gegner nicht nochmals unter zu gehen. Das mit dem Spass am Spiel gelang bestens, das Resultat nach 20 Minuten von 14:4 gab deutlich wider, dass mit etwas mehr Ernsthaftigkeit agiert werden muss, um auf ein akzeptables Resultat zu kommen. Nun denn, ab diesem Zeitpunkt wurde die Fehlerquote gesenkt und die Chancen etwas besser genutzt. Man konnte den Rückstand in Grenzen halten, hinkte aber doch deutlich hinter dem Fahrplan her. Das Pausenresultat von 18:8 Toren entsprach nicht ganz den Erwartungen.

In der Pause tankte man etwas Sonne und machte sich anschliessend, weiterhin gut gelaunt, an die letzten 30 Minuten der Saison. Der Weckruf kam nach der 35. Minute als sich beim Spielstand von 22:9 eine Schlappe abzeichnete. So dann doch nicht! Und ab diesem Zeitpunkt zeigte die FU18 der Handballriege nochmals, dass sie sich nicht zu verstecken hat. Engagiertes Einsteigen in der Defensive und den Mut, im Angriff auch mal weniger klare Abschlusschancen zu nutzen, führten dazu, dass die nervigen Trommelklänge etwas verstummten und die «Hopp Muotathal»-Rufe vom Würenlinger Publikum etwas leiser wurden. Für die Musik sorgte nun Appenzell. Unter der Führung von Léonie Schiegg, die vor Spielfreude strotzte, machte die fröhliche Truppe nochmals deutlich, dass es manchmal so seine Zeit braucht, bis Wille und Kampfgeist geweckt sein wollen. Die Eindrücke der letzten 25 Minuten (Appenzell 15 Tore Muotathal 9 Tore) dieser Aufstiegsspiele bleiben und lassen trotz der beiden klaren Niederlagen versöhnlich auf eine gelungene Saison zurückblicken.

Bericht: Hansruedi Rohner

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