FU18 lässt weiteren Sieg folgen14.01.2017

Die FU18 der Handballriege wahrt auch im zweiten Interspiel ihre Ungeschlagenheit und besiegt zu Hause das Team des LC Brühl mit 25:18 (13:8) Toren.

Zu Beginn der Partie wollte sich die Appenzeller Mannschaft einiger neuer Elemente annehmen. Darauf war man zu stark fokussiert, so dass man spielerische- und kämpferische Elemente vernachlässigte. Da grad auch in defensiven Belangen einige Spielerinnen immer wieder schnitzerten fand Brühl durch die Mitte viele offene Räume vor, die sie gekonnt zu nutzen wussten. Einmal in Front, spielten die Gäste wie beflügelt auf, setzten immer wieder zu Nadelstichen an, die dem Gegner gar nicht behagten. Mehrmals konnten die St. Gallerinnen bis auf 3 Tore davonziehen, mussten aber auch zu Kenntnis nehmen, dass sie den Gegner nicht nervös machten. Appenzell überzeugte durch die spielerische Klasse, band sich aber immer wieder selber mit unnötigen technischen Fehlern zurück. So dauerte es bis zur 17. Minute, bis das Heimteam erstmals ausglich. Die vermeintlichen Führungstreffer wurden postwendend (und zurecht) von glänzend pfeifenden Schiedsrichterpaar annulliert. So musste sich das einmal mehr bestens mitgehende Publikum, bis zur 23. Minute und dem 8:7-Führungstreffer gedulden. Von da an fehlte es den Gästen etwas am Siegesglauben. Appenzell begann das Spielgeschehen zu bestimmen, und setzte sich bis zum Pausenpfiff klar mit 13:8 Toren ab.

Wer nun erwartet hatte, dass die überlegenen Appenzeller in Halbzeit zwei zu einem Schaulaufen ansetzen würde, der musste sich bis in die Schlussminuten gedulden. Umstellungen, vor allem auf der Mittelposition, brachten die Erkenntnis, dass ohne Regisseurin Elena Breitenmoser, die bis zu ihrer Auswechslung eine hervorragende Vorstellung zum Besten gegeben hatte, das Spiel des Handballriegen-Teams an Dynamik verliert. Appenzell hielt den Gegner auf Distanz, tat aber zu wenig, um frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Immerhin hatte man zu diesem Zeitpunkt das Geschehen vor dem eigenen Tor unter Kontrolle, liess den Gegner nicht mehr bis in die abschlussgefährliche Zone dringen. In den letzten 10 Minuten zeigte sich das Heimteam dann nochmals von seiner Schokoladenseite. Das Tempo wurde erhöht, die Läufe in die Tiefe oft von Erfolg gekrönt. Ohne an Grenzen zu gehen, schaukelte Appenzell das Ding über die Zeit und feierte den zweiten Sieg in dieser Inter-Meisterschaft.

Bericht: Hansruedi Rohner

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