FU18 - Höhenflug hält an07.01.2017

Die FU18 der Handballriege macht dort weiter wo sie im alten Jahr aufgehört hat. Das hochstehende erste Inter-Spiel gegen den HC Goldach-Rorschach entscheiden die Appenzellerinnen mit 18:23 Toren für sich.

Nach der souveränen Qualifikation für die Interklasse kam es im ersten Spiel zum Vergleich zweier sehr ambitionierten Mannschaften. Beide Teams zählen seit Jahren zum Besten, was die Ostschweiz zu bieten hat und beide Teams haben sich zum Ziel gesetzt, Ende dieser Finalrunde ganz zu Oberst an der Tabelle zu stehen. «Alle Heimspiele gewinnen und zwischendurch einen Punkt aus fremden Hallen entführen», lautete die klare Vorgabe von Trainer Hansruedi Rohner für eine erfolgreiche Inter-Mission. «Gegen Goldach-Rorschach wird es aber äusserst schwer, Punkte mit nach Hause zu nehmen», schob er die Favoritenrolle dem Gegner zu. Vor allem während der ersten 20 Minuten einer spannenden, hochklassigen U18-Partie machte es den Anschein, als sollte das Punktekonto der Appenzellerinnen nach dieser ersten Begegnung noch nicht eröffnet sein. Die St. Gallerinnen legten ein horrendes Tempo vor und setzten die körperlichen Vorteile immer wieder bestens ein. Dank dem, dass die Gäste allerbeste Chancen teils sehr leichtfertig in den Sand setzten, konnte sich Goldach-Rorschach klar absetzen. 5:2, 6:3, 8:5 lautete das Verdikt, das jede andere Mannschaft nervös gemacht hätte. Nicht so Appenzell. Diese liessen sich nie aus der Ruhe bringen, spielten ruhig weiter, so als lägen sie in Front. Mit Fortdauer der Partie begannen dann auch sie den Ball am Torhüter vorbei in die Maschen zu setzen. Ab diesem Zeitpunkt ging alles sehr schnell. In der 27. Minute glich Appenzell zum 11:11 aus und 20 Sekunden gingen sie nach einer langen Durststrecke in Führung. Bis zur Pause kamen 2 weitere Tore dazu, daraus resultierte eine Pausenführung von 11:14 Toren und die Gewissheit, dass der Gegner ganz schön in den Seilen hing

In der Pause viel augenmerklich auf, dass der Schein nicht getrogen hatte, die Appenzellerinnen wurden von einer riesigen Freude am Spielen getragen. Sie wussten aber auch, dass ein kleiner Stolperer in Halbzeit zwei genügen würde, den Gegner wieder in Tuchfühlung zu bringen. Diesen Gefallen taten sie dem Heimteam aber nicht. Reich an spielerischen Glanzpunkten und mit einer selten gesehenen Abgeklärtheit brachte das Team der Handballriege den finalen Durchgang hinter sich. Defensiv liess man den Gegner verzweifeln und in der Offensive erdrückte man den Gegner, hatte aber immer das Auge für die besser positionierte Mitspielerin. Das Kollektiv, mit einem überragenden Rückraum, war es, dass schliesslich die nicht eingerechneten beiden Punkte nach Appenzell brachte. Die Innerrhoderinnen starteten optimal in die Interklasse und wussten dabei durchs Band zu überzeugen. Es scheint so, als würden sie sich in der Favoritenrolle, in die sie sich selber schon wieder gedrängt haben, äusserst wohl fühlen. Schon nächsten Samstag wird sich zeigen, ob die Mannschaft auf diesem hohen Level weiter überzeugen kann. Im ersten Heimspiel um 20.30 Uhr in der Sporthallen Wühre, möchten die Juniorinnen des LC Brühl, die sich in den letzten Wochen massiv verbessert haben, die Philosophie des Appenzeller Trainers («Heimspiele müssen gewonnen werden») widerlegen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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