FU18 handelt sich erste Niederlage ein19.11.2016

Es kam nicht überraschend: mit dezimierten Kader muss sich die FU18 erstmals diese Saison geschlagen geben. Gegen ein starkes Goldach-Rorschach muss man sich mit 32:26 Toren beugen.

Ohne Torhüterin und ohne zwei Stammspielerinnen, die Ausgangslage für dieses Spitzenspiel hätte für Appenzell nicht viel schlechter sein können. Das Heimteam wusste um die Schwachpunkte der Gäste und legte los wie die Feuerwehr. Sofort wurde versucht, die offensive Gäste-Abwehr mit engagiertem Körpereinsatz an die Kreislinie zu drücken. Appenzell brauchte einige Minuten, um sich auf den Gegner einzustellen, dann aber begannen sie sich immer erfolgreicher zur Wehr zu setzen. Es entwickelte sich ein hochstehendes und spannendes Spitzenspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Appenzell führte in der Vorwärtsbewegung die etwas feinere Klinge, wusste mit seinen Ballstafetten und überraschenden Anspielen an den Kreis zu gefallen, konnte mit ihrem Spiel aber erst ab Mitte der ersten Halbzeit auch punkten. Bis dahin legte Goldach-Rorschach immer wieder vor, lag meist mit 1 bis 2 Toren in Front und nutzte die etwas large Schiedsrichterauslegung mit teils recht hartem Einsteigen in der Defensive. Das Team der Handballriege steckte nicht zurück, nahm die Herausforderung an und begann mit Fortdauer der Partie zu dominieren. Feldspielerin Jasmin Ebneter im Tor trug mit einigen guten Paraden das Ihrige dazu bei, dass sich die Klasse bis zur Pause mit zwei Toren absetzen konnte (11:13).

Trainer Hansruedi Rohner sprach in der Pause von der besten Halbzeit der laufenden Meisterschaft und wollte mit einem konzentrierten Start in die zweite Halbzeit das Spiel vorentscheiden. Es kam anders. Die Pause brachte den Bruch im Spiel der Appenzeller. Nur noch wenig wollte gelingen, die Fehlerquote stieg massiv an, die Chancenauswertung siedelte sich im einstelligen Prozentbereich an. Kam hinzu, dass einige Spielerinnen etwas angeschlagen waren und Mühe hatten, den vom Gegner vorgegebenen, hohen Rhythmus mitzugehen. Fehlende Kraft machte sich vor allem in der Abwehr bemerkbar, wo man oft einen Schritt zu spät kam. Zu diesem Zeitpunkt, als sich das Heimteam langsam abzusetzen begann, trauerte man dann doch etwas der fehlenden Torhüterin nach. Goldach-Rorschach, individuell vor allem auf der linken Seite sehr stark besetzt, nutzte die Schwächen des Gegners gnadenlos aus. Das Glück etwas mehr auf ihrer Seite, spielten sie das Ding souverän bis zum Schluss runter. Appenzell setzte noch einige Nadelstiche in Form von herrlich herausgespielten Toren, zu mehr reichte es nicht mehr. Das Heimteam holte sich einen verdienten Sieg, nutzte dadurch die letzte Chance im Kampf um eine mögliche Inter-Qualifikation. Für Appenzell ist die nicht ganz unerwartete Niederlage nur ein kleiner Ausrutscher. Jetzt muss einfach am Sonntag, 27. November 2016 um 13.00 Uhr in der Sporthalle Wühre gegen den HC Arbon ein Sieg her. Dann hat man den Gruppensieg auf sicher und spielt ab Januar in der zweithöchsten Schweizer Liga.

Am Sonntag um 13.00 Uhr führt der einzige Weg nur in die Sporthalle Wühre! Wir unterstützen unsere FU18 beim alles entscheidenden Vorrundenspiel!

Bericht: Hansruedi Rohner

»Zurück zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk