FU18 im Cup eine Runde weiter30.10.2016

Nicht mal 24 Stunden nach dem Meisterschaftsspiel empfing die FU18 im Cup 1/16-Final das Team des LC Brühl. Auch hier feierte die Mannschaft der Handballriege einen klaren Sieg, machte sich beim …Sieg das Leben aber unnötig schwer.

Es sind immer wieder ganz spezielle Duelle, wenn die FU18 Spielerinnen auf die gleichaltrigen St. Gallerinnen treffen. In den vergangenen Jahren hiess der Sieger meist LC Brühl und auch dieses Mal präsentierte sich die Gäste in Bestbesetzung. Appenzell hatte sich minutiös auf dieses Spiel vorbereitet. Auch die Tatsache, dass die Stammtorhüterin nicht mittun konnte, liess keine Unruhe aufkommen. Jasmin Ebneter streifte sich den Goalie-Pulli über und wurde -dies vorweggenommen- ihrer Nominierung mehr als gerecht. Schon beim Einlaufen viel auf, dass sich beide Mannschaften hoch konzentriert auf das Spiel einstimmten. Appenzells Fahrplan sah vor, dass schon in den ersten Minuten eine Differenz herbeigeführt werden sollte. Dies gelang hervorragend. Das Heimteam überrollte den Gegner nach allen Regeln der Handballkunst. Ohne Schwäche vor dem Eigenen, und mit viel Kreativität/ Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor setzte sich Appenzell schnell um Längen ab. Nach 10 Minuten lagen sie mit 7:1 Toren in Front. Da begann der gutgeölte Motor aus unerklärlichen Gründen zu stottern. Appenzell verlor den Faden, konnte das hohe Tempo nicht mehr halten, begann zögerlich aufzubauen und liess die eine und andere Chance fahrlässig liegen. Brühl, weiter solid spielend, nutzte die ihnen zugestandenen Räume und verkürzte den Rückstand langsam aber stetig. Dieses, für Trainer und Spielerinnen unbefriedigende Bild veränderte sich bis zum Pausenpfiff nicht mehr. Mit 12:9 und der Gewissheit, dass der Gegner an seine Chance glaubte, ging es ins «Pausengespräch».

Den Einstieg in Halbzeit zwei konnte Appenzell nicht mehr so gestalten wie zu Beginn der Partie. Sie spielten nicht schlecht, konnten aber auch nicht das gewohnte Feuerwerk vom Stapel lassen. Der unangenehme Nebeneffekt war, dass Brühl sich dank seiner vorbildlichen, kämpferischen Leistung immer im Nacken des Gegners hielt. Der Vorsprung des Heimteams pendelt sich bei 3 – 4 Toren ein. Erst als man auf den 7. Feldspieler umstellte, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt lief der Ball wieder gewohnt sicher, die Auslösungen sassen und man erinnerte sich als Zuschauer stark an die erste Viertelstunde. Appenzell geriet nun nie mehr in Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Auch wenn nicht alles nach Wunsch lief, unter dem Strich blieb der klare 30:23-Sieg und damit die Qualifikation für die 1/8- Finals. Dort wartet mit dem 2. Liga-Team des SV Fides ein richtig schwerer Brocken.

Bericht: Hansruedi Rohner

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