FU18 als souveräner Leader29.10.2016

Die Vorrunde der FU18 Meisterschaft entwickelt sich zu einem Alleingang der Appenzeller Mannschaft. Die BSG Vorderland war ohne Chance und wurde mit 35:13 besiegt.

Die Ausgangslage dieser Partie war klar, Überraschungen konnten nicht erwartet werden. Eine bot sich dann aber doch und zwar noch vor dem Anpfiff der Begegnung. Den Zuschauern zeigte sich eine äusserst prominent besetzte Ersatzbank. Für einmal durften die etwas unerfahreneren Spielerinnen das Spielgeschehen von Anfang an bestimmen. Es sollten äusserst erfreuliche erste 20 Minuten werden. Die Aufsteigerinnen nahmen das Spiel in Angriff, als würden sie jede Partie in dieser Zusammensetzung beginnen. Schon nach wenigen Minuten blieb die Feststellung, dass einzig die Chancenauswertung zu bemängeln war. Appenzell liess in der Defensive dem Gegner ganz wenig Platz, agierte sehr beweglich und schaltete bei Balleroberung immer wieder blitzschnell auf Angriff um. Eindrücklich, mit welcher Selbstsicherheit und Frechheit die Rookies Celine Infanger und Rahel Inauen dem Spiel den Stempel aufdrückten. Appenzell lag nach 8 Minuten mit 5:2 in Front und hatte sichtlich Fahrt aufgenommen. Für Vorderland ging vieles zu schnell, die Angriffswellen liessen ihnen keine Zeit, sich zu sammeln. Nach 20 Minuten, beim Spielstand von 10:4 wünschte Appenzell ein Team Timeout. Es war Zeit, die unruhig werdenden Routiniers von der Leine zu lassen. Für die Gäste, wurde jetzt alles noch etwas heftiger. Appenzell erhöhte das Tempo, riss mit jedem Angriff Lücken in die gegnerische Verteidigung und glänzte nach einer kurzen Anlaufzeit mit einer hervorragenden Chancenauswertung. Das Pausenresultat von 18:6 Toren sagt alles über die Machtverhältnisse aus.

Im Hinblick auf das am darauffolgenden Tag stattfindende schwere Cupspiel gegen den LC Brühl, diente Halbzeit zwei etwas dem «Pröbeln». Vorerst aber machte Appenzell da weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie verteidigten gut und überzeugten im Angriff mit einer hohen Effizienz. Bis zur 40. Minute konnte sich der Gegner nur gerade ein Tor gutschreiben, während das Heimteam regelmässig in die Maschen traf. Erst gegen Ende der Partie nahm Appenzells Mannschaft etwas den Fuss vom Gaspedal, feierte aber trotzdem einen souveränen 35:13-Sieg und deutete damit ein weiteres Mal an, dass der Gruppensieg nur über sie geht.

Bericht: Hansruedi Rohner

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