FU18 - der Favorit setzt sich durch 10.09.2016

Die FU18 der Handballriege kann auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. In einem unterhaltsamen Spiel liessen sie dem HC Rheintal keine Chance und gewannen deutlich mit 38:9 (20:3) Toren.

3 neue Spielerinnen, Veränderungen auf der Torhüterposition und die Umsetzung der neuen Regeln, man durfte gespannt sein, wie sich das neue Gesicht der Mannschaft präsentieren würde. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Mit Anpfiff der Partie setzte Appenzell auf den Einsatz der 7. Feldspielerin auf Kosten der Schlussfrau. Rheintal fand sich mit der äusserst offensiven, druckvollen Spielweise des Heimteams nie zurecht und lag schon nach wenigen Minuten mit 4 Toren in Rückstand. Appenzell dagegen kam dank schneller Wechsel nie in Gefahr, den Gästen ein verwaistes Tor zu präsentieren. Nach dem ersten Feuerwerk, welches aufzeigte, dass die Appenzeller Juniorinnen mit ihren schnellen Passfolgen, den guten Laufwegen und vor allem der exzellenten Chancenauswertung diese Saison nur schwer zu bezwingen sein werden, kamen die Bewährungsproben für die neu zum Team gestossenen Spielerinnen. Es sei vorweggenommen: Celine Infanger, Lina Hehli und Rahel Inauen machten ihre Sache sehr gut. Alle konnten sich als Torschützinnen feiern lassen und glänzten mit grosser Einsatzbereitschaft. Mit jedem Spiel werden sie sich mit kleinen Schritten an die Besten herantasten. Wahrlich ein Versprechen für die Zukunft.

Appenzell liess in der Verteidigung während der ganzen Partie nicht immer mit letzter Konsequenz die Muskeln spielen, streute hin und wieder kleine Stellungsfehler ein, sodass die Gäste doch auch zu ihren Chancen kamen. Die Seiten wurden beim Spielstand von 20:3 gewechselt und man durfte gespannt sein, ob Appenzell auch in Halbzeit zwei das Tempo hochhalten würde.

Der Start in den zweiten Durchgang misslang dem Heimteam. Behäbig, etwas lethargisch wurden die Angriffe vorgetragen. Während gut 5 Minuten wollten keine Tore fallen. Ein frühes Team Timeout sollte Abhilfe schaffen. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Appenzell legte massiv zu, versuchte möglichst schnell von der Defensive in den Angriff umzuschalten, was bestens gelang. Oft kam das Tor schon nach wenigen Passfolgen. Rheintal wurde ein ums andere Mal überrollt. Die St. Gallerinnen kämpften aufopferungsvoll und durften doch auch einige schöne Tore bejubeln. Das Riegenteam spielte bis zur letzten Sekunde hochkonzentriert, machte praktisch keine Fehler und schloss den Meisterschaftsauftakt zwei Sekunden vor Schluss mit einem wunderschönen Fliegertor zum 38:9 Sieg ab.

Bericht: Hansruedi Rohner

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