FU17E - One Team - one Spirit21.11.2015

Die FU17-Elite der Handballriege zeigt gegen das Spitzenteam von Rotweiss Thun eine hervorragende Leistung, wird aber bei der 21:25 Niederlage unter anderem durch einige zumindest fragwrdige Schiedsrichterentscheide um die Frchte gebracht.

Handballfoto

Dieses Heimspiel sollte das Ende einer Talfahrt bringen, sollte die Wiederentdeckung der Spielfreude sein und sollte die Besttigung fr einen Weg sein, den man gemeinsam eingeschlagen, oft verdammt, meist geliebt und nie bereut hat. Selbstzweifel und das schier unberwindbare Hindernis, seines Namens mangelndes Selbstvertrauen, haben das intakte Gefge, die markante Harmonie auf eine verdammt schwere Bewhrungsprobe gestellt. Schier wre vieles, ber Jahre aufgebaut, mit Schweiss bezahlt, in Frage gestellt worden. Ein doch eben sensibles Gefge drohte Kratzer abzukriegen. Doch dann kam gottseidank das Spiel gegen Rotweiss Thun. Das Bangen der Trainer, ob die Spielerinnen in den Tagen zuvor, in den Trainings und den Gesprchen, verstanden haben, dass nur wenn sie auf die Fhigkeiten aller Beteiligten vertrauen, Erfolg und Freude zurckkehren werden. Diese Ungewissheit, diese Selbstzweifel haben belastet. Und dann kam Thun und damit das beste Spiel der Saison. Viele wundervolle Zeichen der ganzen Mannschaft, verpackt in 60 herrliche Minuten, die uns nicht mal viele unverstndliche Schiedsrichterpfiffe verderben konnten. Mut, Eleganz, Harmonie, Willenskraft, Freude, ihr habt gesucht und all das, was euch immer die Befriedigung gab, gestern wieder gefunden.

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Das Zusammenrcken der Mannschaft in den letzten beiden Wochen hat ganz deutlich an den Tag gelegt, dass nur ihr selber eures Glckes Schmied seid. Wir Trainer knnen euch nur hie und da einen Schubser versetzen, etwas an einem Rdchen drehen, Impulse geben und an den aufgebauten Idealen, Vorstellungen der Mannschaft auch in ungemtlichen, teils bitteren Momenten - festhalten. Wenn es dann dem Team, als geschlossene Einheit, gelingt, all die Puzzleteile zusammenzufgen und das Bild, welches sie erkennen als prchtige Vorstellung auf dem Handballfeld zu prsentieren, dann verkommen die nackten Zahlen auf der Anzeigetafel zu Banalitten. Dann versinkt die Tatsache, dass der Co.-Leader an den Rand einer Niederlage gedrngt wurde im Meer der Bedeutungslosigkeit. Die Frage, wer denn nun die bessere Mannschaft war, stellt sich nicht. Die Besten trugen gestern nicht weiss oder gelb, sondern rot!

Eine Textzeile aus Steh auf, wenn du am Boden bist von den Toten Hosen umschreibt es treffend: Und wenn ein Sturm euch in die Knie zwingt, haltet euer Gesicht einfach gegen den Wind. Egal, wie dunkel die Wolken ber euch sind, sie werden irgendwann vorberziehn.

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Im Thuner-Spiel hat sich die Wolkendecke gelichtet, die Sonne hat geblinzelt und danach so hell wie selten geleuchtet. "Mit eurem Spiel habt ihr das Strahlen in die Halle gebracht! Ein glcklicher Moment, den ihr euch erarbeitet, erlitten und damit auch vollauf verdient habt. Schn, vor allem auch darum, weil das neu entdeckte Selbstvertrauen genau zum richtigen Zeitpunkt den Weg in die Kpfe gefunden hat, denn die letzte Rechnung ist noch offen, es wird Zeit, dass wir sie nchsten Samstag einziehen."

Geschrieben von Hansruedi Rohner

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