FU17E mit spürbarem Schritt nach vorn14.11.2015

Die FU17-Elite der Handballriege verliert das Auswärtsspiel gegen LK Zug deutlich mit 37:23 Toren und dies obwohl die Appenzellerinnen über weite Strecken das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten konnten.

Es war ein Start nach Mass, leider nicht für Appenzell, sondern für das Heimteam. Nach 8 Minuten lagen die Gastgeberinnen schon mit 8:1 Toren in Front. Appenzell war motiviert, schien das schlechte Spiel vor Wochenfrist weggesteckt zu haben, machte aber grad in der Anfangsphase zu viele Fehler und ermöglichte so dem Gegner mit schnellen Gegenstössen einfache Tore. Eigenartigerweise, und dies spricht für die Moral im Team, rafften sich die körperlich Unterlegenen nach der Startklatsche auf und begannen dem Gegner Paroli zu bieten. Es entwickelte sich ein gutes, ausgeglichenes Spiel. Appenzell traute sich nun viel mehr zu, brachte Bewegung in ihre Angriffe und suchte auch den schmerzhaften Weg in die Tiefe. Die Flügel liefen vermehrt an den Kreis ab und öffneten so den Raum für ihre Nebenspielerin. Vor allem Andrina Inauen nutzte ihre Freiheiten keck und sorgte für etwas Entspannung, was die Resultate-Tafel betraf. Während dieser Spielphase viel auf, dass die Spielerinnen ihren Kampfgeist wieder entdeckten. Léonie Schiegg, Ronja Manser, Elena Breitenmoser und vor allem Cristel Palmisano fanden neuen Mut, wagten einiges und kamen zu besten Chancen. Auch Kreisläuferin Selina Fässler war omnipräsent und stellte sich vielen intensiven Zweikämpfen. Auch Jasmine Ebneter stellte ihre Fortschritte im defensiven Verhalten mehrmals gekonnt unter Beweis. Bis zur Pause war nicht sichtbar, wer nun in Front und wer klar zurück lag. Einziger Wermutstropfen während dieser guten Appenzeller Phase: Die unnötigen, kleinen Fehler brachten sie immer wieder um ein besseres Resultat. Während der ganzen Begegnung mussten sich die Gäste beinahe 30 technische Fehler schreiben lassen, ohne die man ein anderes Spiel gesehen hätte.

Der Start zu Halbzeit zwei gelang den Spielerinnen der Handballriege bedeutend besser. Mit Lea Rohner kam neuer Schwung in die Partie, die Appenzellerinnen wurden unberechenbarer. Die Spielerinnen waren immer in Bewegung, gingen weite und gute Wege. Wechselnde Positionen brachten Platz für die beiden Flügel Léonie Schiegg und Cedrine Zeller, die ihre Chancen mit grosser Sicherheit, auf teils herrliche Art nutzten. Auch das Umschalten von Angriff auf Verteidigung funktionierte nun viel besser. Die gefährlichen Gegenstösse der Zugerinnen konnten viel häufiger unterbunden werden. Noch während zweier Spielabschnitte harmonierte die Defensive Appenzells nicht. Die Aussetzer während weniger Minuten hatten verheerende Folgen, kam doch Zug dabei innert kürzester Zeit wieder zu vielen, ganz einfachen Toren, was dann zum Schluss dem Resultat ein unschönes Gesicht verlieh. Nach einem sehr unglücklichen Start in die Partie zeigte die FU17-Elite aufsteigende Tendenz. Sie sind noch nicht ganz dort, wo man gegen Amicitia, Möhlin oder in der zweiten Halbzeit Stans/Altdorf war. Es sind aber klar positive, mutmachende Zeichen zu erkennen, dass die alten Stärken wieder an die Oberfläche stossen! Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit- und füreinander erfolgreicheren Zeiten entgegen streben wollen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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