FU17E wie das Kaninchen vor der Schlange03.10.2015

Die FU17 der Handballriege, in Ehrfurcht erstarrt vor dem berhmten Gegner, kann sein volles Knnen nicht ausschpfen und verliert gegen den HV Herzogenbuchsee mit 17:23 Toren.

Handballfoto

Man hatte sich viel vorgenommen, wollte den Gegner endlich einmal in Verlegenheit bringen und musste zur grossen Enttuschung der wrdigen Zuschauerkulisse schon nach wenigen Minuten der harten Realitt ins Antlitz schauen. ngstlich, zgerlich, ohne Selbstvertrauen ging das einheimische Team in die Begegnung zweier noch ungeschlagener Mannschaften. Der Lehrling blickte erstarrt in Bewegungslosigkeit hinauf zum grossen Meister, machte ihm die Wege frei und wartete geduldig auf die Erteilung einer Handballlektion. Diese kam dann auch prompt. Schon nach wenigen Minuten und vielen, erfolgreichen Abschlussversuch der Buchserinnen warf die Appenzeller Bank das Handtuch, bzw. die Team-Timeout-Karte und brachte einen (erfolglosen) Weckversuch an. Herzogenbuchsee spielte weiterhin die Musik, liess die Appenzellerinnen wie Marionetten tanzen und zog uneinholbar davon. Die Einheimischen brachten praktische keine gute Aktion auf die Reihe, wirkten mde, unkonzentriert und uninspiriert. Lustlos, ohne Elan, mit schweren Beinen, versuchten sie meist erfolglos in die Nhe des gegnerischen Tores zu kommen. Die sonst stabile Defensive kam mehrmals einen Schritt zu spt, war nicht in der Lage, die Laufwege der Gegnerinnen zu lesen. Appenzell wurde auf schmerzliche Art in die Schranken gewiesen und bei dem Gedanke an weitere 30 Minuten wurde einem Angst und Bang.

In der Mannschaft steckt viel Charakter. Auch wenn die Niederlage besiegelt war, die FU17 der Handballriege zeigte vor allem in den letzten 15 Minuten was alles mglich gewesen wre. Endlich kam Bewegung in die Angriffe, die Blle wurden schnell gespielt, Spielfreude konnte pltzlich ausgemacht werden. Appenzell wusste das Geschehen ausgeglichen zu gestalten und wren nicht noch einige unntige technische Fehler, sowie in entscheidenden Momenten unglckliche Abschlussversuche gewesen, die Aufholjagd htte noch spannende Perspektiven angenommen. Die schwache erste Halbzeit konnte die Mannschaft nicht vergessen machen, der Versuch einer Vershnung darf aber als gelungen bezeichnet werden. Schade, dass Halbzeit eins dem Gegner so kampflos berlassen wurde. Einige Spielerinnen mssen ber die Bcher. Es darf nicht sein, dass man gegen eine Klasse-Mannschaft wie Herzogenbuchsee mit solch einer riesigen Portion Respekt ans Werk geht. Die erste Chance wurde vertan, Appenzell verlor mit 17:23 Toren (gewann aber die zweite Halbzeit), wird aber im Rckspiel zeigen knnen, dass dies nur ein Ausrutscher gewesen ist.

Bericht: Hansruedi Rohner

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