FU17 mit erster Niederlage28.03.2015

Die FU17 der Handballriege verliert auswrts gegen den HC Arbon mit 20:22 Toren und gibt seine gute Ausgangslage im Hinblick auf den Meistertitel aus der Hand.

Nach dem Schlusspfiff einer Partie, die den richtigen Sieger gefunden hatte, war es Ernchterung, die in den Reihen der Appenzellerinnen vorherrschte. Zweimal hatte man diese Saison gegen Arbon nichts anbrennen lassen und dann dies. Dabei hatte doch alles recht gut begonnen. Das Team der Handballriege wirkte von der ersten Spielminute an hellwach. Im Angriff musste man gegen die kompakt stehenden Arbonerinnen viel Geduld aufwenden um eine Lcke zu kreieren. In der Defensive gelang es sehr gut, das Wirkungsfeld der Spielmacherinnen einzuschrnken. Schon whrend der Startphase war unbersehbar, dass sich Arbon dieses Mal nicht berrollen lassen wrde, sie hatten die ganzen grossen Kmpferherzen im Gepck dabei. Mit Verlauf der ersten Halbzeit fand Appenzell immer besser in die Partie. Vor allem wenn der Ball gewohnt schnell laufen gelassen wurde, ergaben sich gute Torchancen, die auch bestens genutzt wurden. Kurz vor dem Pausentee lag Appenzell mit 12:9 in Fhrung und hatte sich schon aus dem Spiel verabschiedet. 3 Sekunden vor dem Halbzeit Pfiff nutzte Arbon die Unordnung in des Gegners Defensive und schoss zum Pausenstand von 12:10.

Wre und htte man, die Diskussion muss nicht mehr gefhrt werden. Tatsache aber ist, der letzte Treffer in Halbzeit eins vernderte das Geschehen. Arbon sprte, dass wenn irgendwann, heute der Tag sein wrde, an dem man Appenzell schlgt. Appenzell glaubte dasselbe und kam entsprechend nervs aus der Kabine. Zwar blieb der Abstand zum Gegner lange Zeit immer derselbe, absetzen konnten sich die Gste aber nicht. Hartnckig bissen sich die Arbonerinnen am Gegner fest. Es war dann schliesslich das Prunkstck, die Verteidigung, die dem Gegner Tor und Tre ffnete und ihnen den Weg zum Sieg ebneten. Appenzells Spielerinnen standen vor dem eigenen Tor ab Mitte der zweiten Halbzeit bedenklich schlecht. Meist zu spt, ohne Absprachen liessen sie die bis zum Schluss dynamisch vorgetragenen Angriffe des Gegners ber sich ergehen. Kein Aufbumen, keine Spielerin, die auch mal laut wurde, Appenzell liess es einfach geschehen, dass Arbon mit dem letzten Treffer zum 22:20 einen fr sie herrlichen Sieg feiern konnte. Und wahrlich, sie hatten sich diese beiden Punkte ehr und redlich verdient. Fr Appenzell ist die Niederlage kein Weltuntergang. Sie bleiben weiterhin im Kampf um den Meistertitel im Rennen und knnen noch aus eigener Kraft Meister werden. Dafr sind aber zwei Siege in den letzten beiden schwierigen Spielen gegen den Tabellenleader Yellow Winterthur und Kreuzlingen ntig. Mit der Niederlage haben sie die Chance verpasst, sich am 11. April vor eigenem Anhang krnen zu lassen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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