FU17 - Cupsieger 2015!22.03.2015

In einem hochstehenden Finalspiel setzten sich die favorisierten Appenzellerinnen gegen den HC Flawil souvern mit 27:19 Toren durch. Damit holte sich zum ersten Mal eine Juniorinnen-Mannschaft des TV Appenzells den begehrten Titel.

Handballfoto

Ein neues Gefhl muss es fr beide Mannschaften gewesen sein, vor der stimmungsvollen Kulisse den Cupsieg auszumachen. berraschenderweise war den Finalteilnehmerinnen keine Nervositt anzumerken. Mit dem Anpfiff ging es richtig zur Sache, die vielen Zuschauer wurden aufs Beste unterhalten. Schon beim ersten Angriff der Flawilerinnen mussten diese erkennen, dass Appenzell seine Hausaufgaben gemacht hatte. Sie nahmen sich die beiden Spielgestalterinnen von der ersten Minute an richtig zur Brust, liessen ihnen keinen Platz sich zu entfalten. Die Defensive des Handballriegen-Teams spielten einmal mehr ganz gross auf. Angefangen von einer, vor allem in der 1. Halbzeit, hervorragend haltenden Anna Trocolli standen ihre Vorderleute immer am richtigen Ort, stoppten die Angriffe der Gste jeweils schon weit vor dem Tor und trieben die St. Gallerinnen immer wieder ins Zeitspiel. Doch auch Flawil wusste so einiges ber die Gste vom Alpstein. Statt in der gewohnt offensiven Verteidigung, erwarteten sie die schnellen, druckvollen Ballstafetten der Appenzellerinnen in einer flachen 6:0 Deckung. Wirkung erzielten sie damit aber nur in der Anfangsphase. Die Spielerinnen, die von den beiden jungen Coaches Silvan Neff und Silvan Fssler gekonnt durchs Spiel gefhrt wurden, wussten sich mit schnellen Tuschungen, hervorragenden letzten Pssen und przisem Anlaufen in die Lcken der gegnerischen Verteidigung immer wieder in beste Abschlusspositionen zu bringen. Zu Beginn der Partie war es einzig die Chancenauswertung, die Anlass zu kleiner Kritik htte geben knnen. Trotzdem lag Appenzell whrend der ganzen Partie immer in Fhrung und baute diese ab der 10. Minute kontinuierlich aus. Ausser der angeschlagenen Sara Gudalovic konnten sich alle Spielerinnen in die Torschtzenliste eintragen lassen. Aussen links zeigte Lea Heeb ihre beste Saisonleistung. Sie suchte stets den Weg zum Tor, agierte ballsicher und hatte vor dem eigenen Tor ihre Gegenspielerin immer im Griff. Halblinks zeigte Lonie Schiegg einmal mehr einen starken Auftritt. Sie ist in ihrer derzeitigen Form die Zuverlssigkeit in Person, weiss meist mehrere Spielerinnen gleichzeitig zu beschftigen und lsst praktisch keine Torchance aus. Regisseurin Ronja Manser dirigierte die Angriffe mit viel bersicht, spielte oft den entscheidenden letzten Pass und setzte sich wenn immer mglich selber sehr gefhrlich ins Szene. Auch die Defensivaufgaben, die nicht zu ihrer Lieblingsbeschftigung gehren, lste sie mit viel Einsatz. Endlich, ist der Trainer geneigt zu sagen, wenn er die unerschrockenen Durchbrche von Cedrine Zeller auf der rechten Seite in Erinnerung ruft. Kraft und Eleganz, gepaart mit einem perfekten Timing machten die junge Spielerin mit den kleinen Hnden zur Entdeckung des Spiels. Wenn es darum geht, sich in entscheidenden Momenten in den Vordergrund zu drngen, dann ist die Zeit fr Andrina Inauen gekommen. Immer wenn Flawil etwas Fahrt aufnahm, machte sie deren Hoffnungen zunichte. Auf der rechten Flgelposition fhlte sie sich an diesem Sonntag pudelwohl, stand immer am richtigen Ort und verwertete auf usserst sichere, herrliche Art. Am Kreis war es Selina Fssler, die fr zwei rackerte. Sie setzte die entscheidenden Sperren und ffnete so die Rume fr ihre Mitspielerinnen. Auf kleinstem Raum wusste sie sich auch als Torschtzin auszuzeichnen. Individuell war Appenzell dem Gegner berlegen. Alle taktischen Massnahmen, wie eine enge Deckung auf Cedrine Zeller, fruchteten nicht, da sich das Team der Handballriege immer sofort auf taktische Vernderungen einstellen und reagieren konnte. Ab Mitte der ersten Halbzeit trennte sich dann auch Weizen von der Spreu. Appenzell zog davon und konnte noch vor dem Pausenpfiff die Vorentscheidung herbeifhren.

Trotz des 13:7 Vorsprunges agierte Appenzell auch in der zweiten Halbzeit hochkonzentriert. Einige unglckliche Aktionen, die zu Treffern fhrten und Flawil bis auf 5 Tore heranbrachte, lsten keine Beunruhigung aus. Obwohl die Appenzellerinnen nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sara Gudalovic nur noch mit 6 Feldspielerinnen spielten, erhhten sie das Tempo, setzten Flawil nochmals richtig unter Druck und zeigten auf, welche Mannschaft den lngeren Atem haben wrde. Flawil darf attestiert werden, dass sie sich tapfer wehrten und ihre Haut sehr teuer verkauften. Dadurch kamen die zahlreichen Zuschauer bis zur letzten Minute in den Genuss einer wrdigen Cupfinal-Begegnung. Die FU17 der Handballriege durfte sich nach dem 46. Tor des Spiels und dem Schlussresultat von 27:19 ber den ersten Titel freuen!

Bericht: Hansruedi Rohner

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