FU17 bleibt souveräner Tabellenleader14.03.2015

Die FU17, diese Saison noch ungeschlagen, bleibt auch nach dem Auswärtsspiel gegen den KTV Wil Kathi weiter auf Kurs Meistertitel.

Schon vor der heiklen Aufgabe gegen Wil hatte der Trainer darauf hingewiesen, dass nur mit höchster Konzentration und Disziplin die 6. Finalrunden-Partie erfolgreich über die Bühne gehen würde. Was die Appenzellerinnen dann während der ersten Halbzeit boten, verdiente höchstes Lob. Sie liessen den St. Gallerinnen nie den Hauch einer Chance, kamen trotz kleiner Nachlässigkeiten im Abschluss nie in Gefahr, diese Partie zu verlieren. Angetrieben von einer spielfreudigen Ronja Manser agierte das kleine Ensemble (8 Spielerinnen), das auf die FU15-Elite-Akteurinnen verzichten musste, wie aus einem Guss. Mit einer unglaublichen Präzision flog das Spielgerät von Hand zu Hand. Druckvolle Vorstösse in die Nahtstellen überforderten des Gegners Verteidigung ein ums andere Mal. In der Anfangsphase liess die gut pfeifende, junge Schiedsrichterin einige Vorteil-Situationen nicht laufen, was sich auf das Zwischenresultat etwas negativ auswirkte, die 8:2 Führung nach 23 Minuten liess sich aber sehen. Die beiden erhaltenen Tore legten Zeugnis für eine einwandfreie Arbeit im defensiven Bereich ab. Von Nervosität war bei Appenzells Spielerinnen nichts zu sehen oder spüren. Sie wirkten hellwach und wenn sich die Chance bot, ging vor allem Léonie Schiegg immer wieder in die Gegenstösse und verwertete diese auch sehr souverän. Ganz zum Schluss der ersten Halbzeit schlichen sich bei Appenzell dann aber doch noch kleiner Fehler ein, sodass Wil den Schaden mit dem Halbzeitstand von 4:10 in Grenzen halten konnte.

Schon sehr früh nach Wiederanpfiff musste Trainer Rohner das Team-Timeout in Anspruch nehmen. Mit dem Gezeigten von der 31. – 40. Minute war er gar nicht zufrieden. Vor allem in der Defensive hatte Bruder Schlendrian Einzug gehalten. Es kam sogar soweit, dass Wil das Geschehen ausgeglichen gestalten konnte. Die Lautstärke während des Timeouts muss nicht beschrieben werden, die Spielerinnen verstanden den Weckruf. Ab diesem Zeitpunkt spielte dann wieder nur eine Mannschaft. Dabei war es immer wieder Andrina Inauen, die sich als Taktgeberin im Angriff beste Noten holte. Auch vor dem eigenen Tor wurde wieder mehr gearbeitet, einander geholfen. Mit viel Spielwitz, einer gehörigen Prise Frechheit und der Leichtigkeit, die der Mannschaft in der Finalrunde eigen ist, holte sich die FU17 der Handballriege mit dem souveränen 23:12 Sieg die nächsten 2 Punkte und bleibt weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Bericht: Hansruedi Rohner

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