FU17 locker zu weiteren Punkten07.02.2015

Die FU17 der Handballriege gibt sich gegen KTV Wil Kathi keine Blsse und gewinnt im Schongang mit 28:21 Toren.

Handballfoto

Innert Wochenfrist kam es zum zweiten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften. In Wil hatte man nach dem klaren, negativen Verdikt (13:23) vom letzten Samstag seine Hausaufgaben gemacht und ist zum Schluss gekommen, dass Appenzell wohl nur durch eine berharte Spielweise zu stoppen ist. Wie die Gste-Spielerinnen zu Werk gingen und spielerische Defizite mit verschiedendsten gesundheitsgefhrdenden Techniken wettmachten, liess die Sorgenfalten des Trainerduos immer grsser werden. Bei aller Verbissenheit: der Fairplay-Gedanke sollte etwas hher gehalten werden, als dies die Wilerinnen im Spiel gegen Appenzell taten. Zum Spiel passte auch die Leistung des Schiedsrichters, der seinen Arbeitsplatz whrend der ganzen 60 Minuten sehr weit weg vom Spielgeschehen hatte und offenbar der irrigen Meinung ist, dass es bei kleinen Spielerinnen regelkonform ist, wenn sie mit Hnden im Gesicht traktiert oder um den Hals zurckgehalten werden. Glcklicherweise hatte Appenzells Trainer seine Meditationsbungen vor dem Spiel gemacht, sodass er sich der Herausforderung Spielleiter mit grosser Gelassenheit stellen konnte.

Nun, es wurde natrlich auch noch Handball gespielt, vor allem von den Appenzellerinnen. Gleich mit dem Anpfiff nahmen sie das Heft in die Hand, dirigierten das Geschehen und glnzten mit technisch hochstehender Handballkunst. Das Heimteam spielte die erste Phase mit zwei Kreisluferinnen und vier Spielerinnen im Rckraum. Nach blitzschnellen Ballstafetten boten sich auf den Aussenbahnen immer wieder Freirume, die vor allem von Andrina Inauen auf der rechten Seite sehr geschickt genutzt wurden. Defensiv scharte sich das Team um Terminatorin Cedrine Zeller (wo ist die Spielerin, die diesen Turm zum Einstrzen bringen kann?) und erstickte alle Eingriffe im Keim. Wre nicht kleiner Wermutstropfen in einer perfekten Startphase - die linke Aussenseite gewesen. Dort wurde der Flgelspielerin zu viel Platz gelassen, sodass sie sich mehrmals als Torschtzin auszeichnen konnte. Nach einer Viertelstunde stand es 8:3 fr Appenzell und in Anbetracht des noch anstehenden Frauenspiels wurde mit dem Verordnen von Ruhephasen begonnen. Die grosse Bank bot eine Flle von Schmuckstcken, die nur darauf warteten, in die Schlacht geworfen zu werden und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn es liefen die unschnen Minuten der Partie. Wil agierte zwischendurch nur zu Dritt, konnte sich aber dank der krperlichen Vorteile gut wehren und musste auch keine Angst haben, dass der erhobene Arm des Schiedsrichters (Zeitspiel) Einfluss auf ihre Angriffe nehmen wrde. Die verschiedenen Wechsel bei Appenzell hatte Einfluss auf das Verteidigungsverhalten, das nicht mehr ganz so konsequent gespielt wurde, wie zu Beginn der Partie. Appenzell kam aber nie in Bedrngnis, weil die Torproduktion auf allen Positionen hoch gehalten werden konnte. Die Seiten wurden beim Spielstand von 16:8 Toren gewechselt.

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Gewechselt wurde auch auf dem Spielfeld weiterhin fleissig. Auf den verschiedensten Positionen wurden die Spielerinnen eingesetzt, das Trainergespann konnte sich viel Zeit frs prbeln nehmen und tat dies, auch auf Kosten des Spielflusses, der in Halbzeit zwei etwas einschlief. Es gab Phasen, da mischte eine fast reine FU15-Mannschaft (verstrkt mit Kreisluferin Selina Fsser, die sich weiterhin von einer Erfolgswelle schaukeln lsst) den Gegner auf. Appenzell hielt das Spieldiktat weiterhin souvern in ihren Hnden. Blieb noch die Vorfreude der Mannschaft auf die letzten Minuten, die der Ausfhrung einiger technischer Raffinessen gewidmet sein sollten. Christbaum heisst der Spielzug, wo nach einem Kreuzen Elena Breitenmoser von der Mitte aus den perfekten Pass hoch in den Kreis spielt und Lonie Schiegg vom Flgel aus den Ball im Flug aus der Luft nimmt und der Torhterin keine Chance lsst. Ein Fliegertor wie aus dem Lehrbuch! Beim zweiten Leckerbissen, wenige Sekunden vor Schluss strmt Ronja Manser nach einem Tuschmanver als siebte Feldspielerin von der Bank Richtung Tor, dpiert die berraschte Verteidigung, spielt den schlauen Pass und darf das letzte Tor zum Schlussstand von 28:21 bejubeln. Und fr jene, denen der Handballzauber in der Endphase zu schnell ging: das nchste Spiel mit den zwei letzten Minuten kommt schon in einer Woche am 14. Februar 2015 um 14.30 Uhr gegen den HC Arbon.

Bericht: Hansruedi Rohner

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