FU17 mit erwartungsgemässem Sieg10.01.15

Die FU17 der Handballriege wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte zum Auftakt der Finalrunde auswärts den HC Goldach-Rorschach diskussionslos mit 29:22 Toren.

Einmal mehr ohne die FU15-Elite Spielerinnen, dafür umso motivierter startete das kleine Team der Appenzellerinnen in die Finalrunde. Wer um den Regionalmeister eine Rolle spielen will, der darf sich gegen schwächer dotierte Gegnerinnen keine Blösse geben. So konnte es nicht überraschen, dass Appenzell die Partie äusserst konzentriert und bis in die Zehenspitzen entschlossen anging. Sofort wurde das Spieldiktat übernommen und nach wenigen Minuten wurde den zahlreichen Zuschauern (darunter auch Vroni Keller, Trainerin der 1. Mannschaft des LC Brühl) klar, dass es für das Team vom Bodensee ein schwerer Gang werden würde. Erstmals nach einer fast einjährigen Verletzungspause kam Selina Koch wieder zum Einsatz und sie war es dann auch, die nach 90 Sekunden das 2:0 und damit ihr erstes Meisterschaftstor schoss. Auch danach dominierten die Gäste nach Belieben, zeigten im Angriff ihre überdurchschnittliche Ballsicherheit, liessen sich Zeit und nutzten die sich öffnenden Lücken im gegnerischen Verteidigungs-Dispositiv kaltblütig aus. Goldach-Rorschach fand vor allem auf ihrer linken Seite nie ein Rezept gegen das druckvolle Angriffsspiel der Appenzellerinnen. Dort waren es immer wieder Léonie Schiegg und Cedrine Zeller, die diese Schwächen ausnutzten und mit grösster Präzision das Leder in regelmässigen Abständen in des Gegners Maschen setzten. Goldach-Rorschach versuchte mit viel Körpereinsatz zum Erfolg zu kommen. Meist standen die Spielerinnen des TVA vor dem eigenen Tor aber sehr entschlossen und gingen dahin, wo es weh tut. Mit Fortdauer der Partie schlichen sich aber immer wieder Konzentrationsfehler ein, sodass das Heimteam doch noch einigermassen auf Schlagdistanz blieb. Obwohl die Gäste vom Alpstein ab Mitte der ersten Halbzeit nur noch über eine Auswechselspielerin verfügten, erhöhten sie ab der 25. Minute nochmals das Tempo und zogen bis zum Pausenpfiff auf 14:8 Toren davon.

In Halbzeit zwei trat Goldach-Rorschach in der Verteidigung etwas offensiver auf. Das Trainergespann ordnete eine enge Deckung auf Léonie Schiegg an. Doch auch diese Massnahme sollte nicht greifen, zu beweglich agierten die Gäste. Sie liefen viel ohne Ball, integrierter immer wieder gekonnt Kreisläuferin Selina Fässler, die mit gutem Auge glänzte, in ihr Angriffsspiel. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, der deutliche Sieg zeichnete sich schon früh ab. Er wäre auch noch klarer ausgefallen, wenn die Aufmerksamkeit in der Defensive nicht etwas nachgelassen hätte. Kam hinzu, dass Torhüterin Anna Trocolli für einmal einen schwächeren Tag einzog und sich nicht so auszeichnen konnte wie gewohnt. Der Sieg stand aber nie in Gefahr und mit 29:22 Toren viel er allemal deutlich aus. Die Mannschaft hat den Auftakt zur Finalrunde bestechend sicher hinter sich gebracht. Überzeugte einmal mehr mit einer technisch sehr guten Leistung. Beeindruckend auch mit welchem Tempo das Team während der 60 Minuten agierte und dies obwohl Ersatzspielerinnen an diesem Tag sehr dünn gesät waren. Was die Leistung wirklich wert ist, zeigt sich schon nächsten Sonntag, wenn das Auswärtsspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Nummer 1 Yellow Winterthur ansteht.

Bericht: Hansruedi Rohner

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