FU17 darf weiterhin vom Cupsieg träumen20.12.2014

Im Cup-Viertelfinal setzt sich die FU17 der Handballriege auswärts recht souverän gegen das ambitionierte Arbon durch. Mit dem 16:12 Sieg bleiben die Appenzellerinnen im Rennen und stehen im Halbfinal.

Der Zufall wollte es, dass im Viertelfinal die beiden auf dem Papier stärksten Mannschaften aufeinander trafen und so quasi ein vorgezogenes Finalspiel absolvierten. Schon vor dem Anpfiff fiel auf, dass sich die beiden Teams genau musterten. Dabei konnte das Team der Handballriege noch nicht punkten, denn die 8 Spielerinnen, die dem Coach zur Verfügung standen (die FU15-Elite Spielerinnen können im Cup nicht eingesetzt werden), standen einer klaren Übermacht gegenüber. Trotzdem nahmen die Gäste das Zepter sofort in die Hand und liessen das Heimteam spüren, dass Qualität eben doch über Quantität steht. Schon nach wenigen Minuten lag Appenzell mit 3:0 in Führung, musste sich die Tore aber hart erarbeiten. Es zeigte sich da schon, dass die Partie von kompakt stehenden Verteidigungsreihen geprägt sein würde. Appenzell gelang es von Beginn weg die Teamleaderin der Arbonerinnen völlig aus dem Spiel zu nehmen. Im Angriff liessen die Gäste den Ball zwar gut laufen, konnten aber viel zu wenig Druck auf das gegnerische Bollwerk aufbauen. Das Spiel plätscherte vor sich hin und Tore wurden als Raritäten gehandelt. Immerhin bügelte Arbon die Anfangsschwäche mit einigen schönen, erfolgreichen Angriffen aus. Vor allem über die linke Flügelposition kamen sie zu Toren. Torhüterin Anna Trocolli machte dabei nicht immer eine glückliche Figur, konnte sich mit Verlauf der Partie aber steigern. In der 17. Minute ging Arbon mit 4:3 in Führung. Just in diesem Moment fand dann aber auch Appenzell den Tritt wieder. Es hätte sich eine interessante Partie entwickeln können, wenn auch die Spielleiterin ihrer Aufgabe gewachsen gewesen wäre. Die exzellenten Appenzeller Technikerinnen wurden mehr als einmal auf doch sehr rudimentäre Art und Weise gestoppt, ohne Konsequenzen. Das Spiel blieb hart umkämpft, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Beim Spielstand von 10:10 durften Arbon wie auch Appenzell noch an den Sieg glauben. Wobei sich immer deutlicher heraus kristallisierte, dass die Mannschaft der Handballriege das bessere Team war. Hätten die Gäste nicht mehrmals nach herrlich lancierten Gegenstössen gesündigt, das Resultat hätte schon deutlicher für sie gesprochen. Trotz kleinem Kader war Appenzell individuell klar besser besetzt. Auch konditionell machten sie nie den Eindruck, Probleme zu kriegen. Sie hielten das Tempo hoch und kamen nun auch aus dem Rückraum immer gefährlicher in die Abschlusszonen. Arbon kam oft einen Schritt zu spät und tat sich gegen die genial stehende Verteidigung Appenzells immer schwerer. Appenzell zog entscheidend davon, Arbon konnte nicht mehr reagieren und musste sich eingestehen, dass sie im Cup ihren Meister gefunden hatten. Das Schlussresultat von 12:16 spricht eine klare Sprache, hätte aber auch um einige Tore deutlicher ausfallen können. Appenzell verdiente sich die Qualifikation für den Cup-Halbfinal mit einer hervorragenden Leistung des ganzen Kollektivs. Keine Spielerin fiel ab, im Gegenteil, vor allem in der Defensive wuchsen alle über sich hinaus und boten hervorragendes. Nachdem Arbon ausgeschaltet ist, geht Appenzell als Favorit in die nächste Cup-Partie. Sie haben mit dem soliden Auftritt in Arbon einen grossen Schritt Richtung Saisonziel „Cupsieg“ gemacht.

Bericht: Hansruedi Rohner

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