FU17 mit überlegenem Heimsieg29.11.2014

Im letzten Vorrundenspiel lässt die FU17 der Handballriege dem HC Rheintal keine Chance und wahrt ihre Ungeschlagenheit mit einem überlegenen 33:14-Sieg.

Vor heimischem Publikum legte der Tabellenleader einen Blitzstart hin und führte schon nach wenigen Minuten mit 7:0 Toren. Während dieser Phase wusste vor allem die Defensive der Appenzeller zu überzeugen. Einmal mehr war es Cedrine Zeller, die fast im Alleingang alle gegnerischen Angriffsbemühungen im Keim erstickte. An ihr war am heutigen Tag kein vorbeikommen. So konnte es dann auch nicht überraschen, dass die Verteidigung ins Wanken geriet, nachdem sich Zeller eine Pause gönnte. Appenzell erwies sich im Angriff zwar weiter sehr effizient und traf in regelmässigen Abständen. Es zeigte sich bis zu Pause aber auch, dass die Auslösungen nicht so funktionierten wie es sich das Trainergespann vorgenommen hatte. Man lief zu wenig, trug den Ball zu lange. Kam hinzu, dass dem Gegner bei seinen Angriffen, die meist mit einem erfolgreichen Abschluss aus der Distanz endeten, zu oft mit Samthandschuhen angefasst wurde. Der Anfangsschwung kam bald schon zum erliegen und Trainer Hansruedi Rohner zeigte sich in der Pausenansprache wenig erbaut über die Phase von der 12. – 30. Minute. Grad im Hinblick auf die im Januar beginnende Finalrunde, wo die Gegnerinnen mit anderen Geschützen auffahren werden, sei es wichtig, dass in Halbzeit zwei konzentriert und engagiert ans Werk gegangen wird.

Die Mädchen setzten die Forderungen in Teil zwei hervorragend um. Man stand aufmerksam und äusserst konzentriert vor dem eigenen Gehäuse und fackelte im Angriff nicht lange, liess Tor um Tor folgen. Aggressiv und offensiv stellte man sich den gegnerischen Angriffen und nutzte jede sich bietende Gelegenheit, in einen erfolgreichen Gegenstoss zu gehen. Insgesamt 9 Gegenstoss-Tore - meist über die spielfreudigen Léonie Schiegg oder Andrina Inauen – konnten gutgeschrieben werden. Der HC Rheintal hatte dem nicht mehr viel zu entgegnen und musste neidlos eingestehen, dass Appenzell eine Klasse besser war. Das Heimteam probte den Ernstkampf und liess während der zweiten 30 Minuten keine Schwäche erkennen. An Kleinigkeiten muss bis Ende Jahr noch gefeilt werden. Das Schlussresultat von 33:14 Toren deutete aber an, dass die Appenzellerinnen für die Finalrunde gerüstet sind. Ab Januar müssen sie sich gegen die beiden heissen Titelanwärter Yellow Winterthur und HSC Kreuzlingen behaupten. Dass die Rechnung nicht ohne die FU17 der Handballriege gemacht werden darf, haben sie vor allem in der zweiten Halbzeit eindrücklich unter Beweis gestellt.

Bericht: Hansruedi Rohner

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