FU17 mit souveränem Auftritt09.11.2014

Das zweitletzte Meisterschaftsspiel des Jahres gestaltete die FU17 der Handballriege hoch überlegen. Gegen die SG Brühl/Fides gewann der Tabellenleader mit 38:9 Toren.

Mit dem Anpfiff in der St. Galler Kreuzbleiche Halle war unübersehbar, wer an der Tabellenspitze thront. Appenzell nahm das Zepter sofort in die Hand und machte sich daran, den Anforderungen des Trainers gerecht zu werden. Dieser hatte verlangt, dass seine Spielerinnen ein hohes Tempo anschlugen, den direkten Weg zum Tor suchten und wenn immer möglich mit schnellen Gegenstössen zum Erfolg kommen sollten. Die FU17 erfüllte die Vorgaben von der ersten bis zur letzten Minute aufs Beste. Es waren erst 36 Sekunden gespielt und schon hatte es hinter der St. Galler Torhüterin zweimal eingeschlagen. Appenzell trat äusserst konzentriert auf und gab am Laufmeter Müsterchen ihrer technischen Fähigkeiten zum Besten. Der Ball lief blitzschnell über alle Stationen, technische Fehler suchte man vergebens und wenn die Appenzellerinnen in den Abschluss gingen, dann durften die Zeitnehmer in Aktion treten. Nach 12 Minuten führten die Gäste mit 10:2 Toren und waren weiterhin nicht gewillt, Tempo aus dem Spiel zu nehmen oder gar Geschenke zu machen. Gegen die äusserst offensive Verteidigung Appenzells hatten die St. Gallerinnen grösste Mühe, nur in die Nähe des Tores zu kommen. Meistens kam Gefahr auf, wenn die gegnerische Kreisläuferin mit dem Ball Richtung Tor ziehen konnte. Den Rest fing das Team aus Innerrhoden meist schon weit vor dem Tor ab, schaltete blitzschnell auf Angriff um und konnte die teils herrliche Tore im Minutentakt verbuchen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden im Hinblick auf die Finalrunde die Spielerinnen auf verschiedenen Positionen eingesetzt, zudem wurde das Spiel ohne Torhüter, mit 7. Feldspielerin erfolgreich eingeübt. Das Pausenresultat von 20:5 Toren zeigte in aller Deutlichkeit, wer an diesem Morgen das Sagen hatte.

In Halbzeit zwei machte Appenzell dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die Defensive agierte noch offensiver und drängte den Gegner beinahe bis zur Mittellinie zurück. Brühl/Fides kam in der ersten Viertelstunde grade mal zu einem Tor. Appenzell dagegen begeisterte weiter mit schnellem, kreativem Angriffsspiel. Dabei überzeugte die FU17 der Handballriege durch eine geschlossene kollektive Leistung, in der keine Schwachpunkte auszumachen waren. Der Torjubel wechselte von einer Spielerin zur Nächsten, jede durfte sich über erfolgreiche Abschlüsse freuen.

Die FU17 schlug den überforderten Gegner mit 38:9 Toren und sandte damit eine deutliche Botschaft an die Gegnerschaft. Mit den Appenzellerinnen ist in dieser Form im Kampf um den Regionalmeister-titel zu rechnen. Bevor es dann aber um Medaillen und Titelehren geht, kann die erfolgreiche Mannschaft in diesem Jahr noch einmal in der heimischen Halle bewundert werden. Am 29.11.2014 um 14.30 Uhr empfängt Appenzell den HC Rheintal zum letzten Qualifikationsspiel.

Bericht: Hansruedi Rohner

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