FU16 verpasst Cupfinaleinzug nur knapp15.02.2017

Am Mittwoch traf die FU16 des TV Appenzell im Cup auswärts auf die FU14E des LC Brühl. Die Spielerinnen boten während 60 Minuten ein hart umkämpftes Spiel, welches am Schluss zu Gunsten der Brühlerinnen ausfiel (21:18).

Das Heimteam startete besser in die Partie. Appenzell biss sich in der Anfangsphase an der Brühler Verteidigung die Zähne aus. Die St.Gallerinnen stand sehr kompakt und auf Riana Streule wurde eine offensive Verteidigung verordnet. Brühl vergab jedoch in der Startphase im Angriff einige Chancen und so stand es nach sechs Minuten 1:1. Appenzell fand in den folgenden Minuten im Angriff immer besser ins Spiel, patzte jedoch in der Verteidigung. Zu wenige Absprachen in der Deckung führten für die Gastgeberinnen zu einfachen Toren. Vermehrt konnte der Flügel ungedeckt ablaufen und am Kreis angespielt werden. Dies zwang Appenzell zu einem frühen Teamtimeout (6:4). Die Umstellung der Verteidigung zu einem 5:1 zeigte nicht sofort ihre Wirkung. Den Appenzellerinnen fehlte auch in der Folge die nötige Härte und das frühe Zulangen. Oft kamen sie einen Schritt zu spät. Trotzdem blieben sie an den Städterinnen dran und erzielten in der 21. Minute den Ausgleich (7:7). In den letzten neun Minuten konnte sich Appenzell vor allem im Angriff nochmals steigern und ging mit zwei Toren Vorsprung in die Pause (9:11). Dies auch dank einer hervorragend spielenden Riana Streule, welche ihren Platz als Teamleaderin einmal mehr bestätigte.

Appenzell kam hoch motiviert aus der Pause aufs Spielfeld zurück. Jedoch waren es wieder die Brühlerinnen, welche auf 10:11 aufschliessen konnten. Die zweite Halbzeit bot bis fast zum Schluss ein Kampf zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Beide Teams vergaben in Halbzeit 2 einige Chancen durch Fehlpässe oder Pfostenschüsse. In der 39. Minute gelang Brühl im Anschluss an eine rote Karte für die Appenzellerinnen wiederum der Ausgleich (12:12). Beide Seiten wollten unbedingt den Finaleinzug und kämpften beherzt weiter. Appenzell bekundete vermehrt Mühe mit den Kreisanspielen der Brühlerinnen. So konnte sich bis zur 20. Minute keine der beiden Mannschaften absetzen. Ein sicherer Wert auf Appenzeller Seite war wiederum Svenja Manser, welche zwei Penaltys souverän abwehrte. Ab der 20. Minute machte Appenzell zu viele technische Fehler. So konnte sich Brühl wenig später auf 20:18 absetzen. Beim TVA wiederholten sich in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler. In den letzten sechs Minuten gelang ihnen kein einziges Tor mehr. So jubelten am Schluss die St.Gallerinnen über den Finaleinzug.

Bericht: Jasmin Kölbener

»Zurück zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk