FU16 verpasst den Coup äusserst knapp17.12.2016

Die Appenzellerinnen hatten für das Quali-Spiel der Interklasse auswärts gegen das klar erstplatzierte SG Zürichsee anzutreten und somit eine schwere Aufgabe.

Bei den Appenzellerinnen fehlte Lea Inauen (verletzt) und Sedina Music. Riana Streule und Medea Neff waren durch Erkältung und Grippe noch geschwächt, wollten aber unbedingt bei diesem wichtigen Spiel dabei sein. Die Gegnerinnen kannte man nicht, man wusste aber, dass das Team relativ breit abgestützt ist und die meisten Spielerinnen regelmässig Tore erzielen. Die Appenzellerinnen hatten das Gefühl, dass sie gegen die Zürcherinnen durchaus eine Chance hätten. Sie waren motiviert, wollten alles geben und bis zum Schluss kämpfen. Die Gäste starteten gut ins Spiel und führten nach 10 Minuten mit 5:7 Toren. Die Zürcherinnen hatten Lücken in ihrer Verteidigung, so dass die Appenzellerinnen immer wieder schöne Tore erzielen konnten. Riana Streule konnte sich mehrmals gegen die Zürcherinnen durchsetzen und war ein weiteres Mal ein sicherer Wert im Appenzellerteam. So führten die Gäste auch in der 20. Minute noch mit 10:12. Die Einheimischen machten aber immer wieder Druck und passte Appenzell einmal nicht auf, nutzten sie die Chance, spielten eine schnelle Auslösung und kamen so zu schönen Gegenstosstoren. Die SG Zürichsee hatte an diesem Abend zwei Spielerinnen die gefährlich waren und immer wieder Tore erzielen konnten. Und Appenzell hatte im Tor Svenja Manser, die einige Paraden zeigte und eine wichtige Stütze der Mannschaft war. Die letzten 10 Minuten vor der Pause zehrte bei Appenzell an den Kräften, die Pässe kamen nicht mehr genau an und so gab es einige technische Fehler, welche die Appenzellerinnen die Führung kostete. Beim Stand von 15:13 ging es in die Pause.

Die SG Zürichsee glaubte nun, das Blatt gewendet zu haben und dem Sieg nahe zu sein. Auch das Publikum hörte man die letzten 10 Minuten immer öfter und lauter. Appenzell nutzte die Pause zum Ruhen und Kräfte sammeln. Sie wollten nochmals alles geben und glaubten weiterhin an einen Sieg. Die Trainerin forderte ein ruhiges Spiel und dass sich die Mannschaft bei den Freistössen Zeit liessen, um so die Kräfte zu sparen Riana wurde die ganze 2. Halbzeit eng gedeckt und konnte so nicht mehr viel zum Spiel beitragen. Appenzell nahm gleichzeitig die stark spielende Nr. 8 aus dem Spiel, was auch ihre Wirkung hatte. Elena Schmid war es dann, die Verantwortung übernahm und immer wieder das 1:1 suchte und viele Male erfolgreich war. Das Team kämpfte, sie standen gut in der Deckung und konnten den Rückstand hinter sich lassen und ausgleichen. Die jungen Spielerinnen welche nicht auf dem Feld waren, unterstützten das Team immer wieder mit hopp Appezöll. Es war ein spannendes Spiel bis zum Schluss, leider reichte es nicht für einen Sieg (29:27). Die Enttäuschung bei den Appenzellerinnen war riesig. Die Trainerin war aber trotzdem stolz auf das Team, welches bis zum Schluss gekämpft hatte. Im neuen Jahr müssen die Spielerinnen der FU16 nun wieder regional spielen. Ziel ist es, in der neuen Gruppe den ersten Platz zu erreichen.

Bericht: Jasmin Kölbener

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