FU16 mit guter 1.Halbzeit03.12.2016

KTV Wil Kathi 2 bleibt für die FU16 des TV Appenzells ausser Reichweite. Auch das 3. Spiel geht mit 22:33 Toren verloren. Lichtblick: in der 1. Halbzeit halten die Appenzellerinnen lange erfolgreich dagegen.

Nachdem die Einheimischen vor Wochenfrist gegen den selben Gegner schon nach wenigen Minuten klar zurücklagen, wussten sie in dieser Partie die Anfangsminuten ausgeglichen zu gestalten. Zwar lagen die Wiler-Favoritinnen immer in Front, konnten sich aber nie deutlicher als bis auf zwei Tore absetzen. Nach 6 Minuten verkürzten die Innerrhoderinnen auf 3:4 und hätten sich beinahe den Ausgleich erkämpft. Der enge Spielstand weckte den Gegner dann aber endgültig und sie erhöhten das Tempo. Vor allem die beweglichen Flügelspielerinnen sowie die Kreisläuferin machte dem Heimteam das Leben schwer. Man kam oft einen Schritt zu spät. Wil konnte sich einen beruhigenden Vorsprung erkämpfen. War man in der Defensive etwas überfordert, so machten die Juniorinnen der Handballriege im Angriff das Manko wieder wett. Mutig lief man in die Lücken, liess den Ball mit hohem Tempo laufen und wusste auch mit einer guten Chancenauswertung zu gefallen. So hielt man den Rückstand in moderatem Mass und hoffte auf eine Schwächephase des Gegners. In der Zwischenzeit hatte sich auch die Defensive besser auf das gegnerische Spiel mit Flügel und Kreis eingestellt. Hier zeigte sich deutlich, dass Wil auch nur mit Wasser kocht. Ob der guten Verteidigungsarbeit wirkten die Angriffsbemühungen der Gäste öfters als lieb etwas hilflos. Und trotzdem reichte die Klasse der St. Gallerinnen um mit einem komfortablen 14:9 Pausenstand zu Verschnaufen.

Appenzell gelang der Einstieg in Durchgang zwei hervorragend. Hinten stoppten sie die Angriffe der Gegnerinnen mit viel Einsatz und vorne konnten sie erfolgreich verwerten. Plötzlich stand es 11:14 (33. Minute), eine Überraschung lag in der Luft. Dies aber nur für gut 4 Minuten. Appenzell begann technische Fehler einzubauen. Die Pässe kamen nicht mehr wie gewünscht an und Wil liess sich nicht zweimal bitten. Es stand plötzlich 11:19. Die Hoffnungen auf ein gutes Appenzeller Resultat sanken in den Keller. Zwar gab das Heimteam nie auf, kämpfte auch mit den ganz jungen Spielerinnen tapfer weiter, wussten aber auch, dass am Ende der Sieger KTV Wil Kathi 2 heissen würde. Diese wurden auch im dritten Aufeinandertreffen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen das Spiel mit 32:22 Toren. Appenzell selber hat mit dem guten, engagierten Auftritt in Halbzeit eins aufgezeigt, dass sie von den besten Teams gar nicht so weit weg sind, wie das Resultat zu verstehen gibt. An einem guten Tag, wenn alle Spielerinnen noch etwas mehr über sich hinauswachsen, werden auch solche Gegnerinnen zu schlagen sein.

Bericht: Hansruedi Rohner

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