FU16 verpasst besseres Resultat02.10.2016

Auch das zweite Spiel gegen den Gruppenleader KTV Wil Kathi 2 ging für die FU16 der Handballriege deutlich verloren. Mehr als die 31:19 Niederlage ärgert die Tatsache, dass viel mehr möglich gewesen wäre.

Eigentlich hätte alles gepasst. Die Mannschaft war bestens vorbereitet und gewillt, dem Gegner, der ihnen im Hinspiel eine Lektion erteilt hatte, Paroli zu bieten. Abgesehen von den ersten beiden Spielminuten, sah dann auf dem Spielfeld aber alles ganz anders aus. Zaghaft, nervös, ohne die notwendige Durchschlagskraft agierte das Appenzeller Team. Keine der Spielerinnen wollte Verantwortung übernehmen, die Bälle wurden immer wieder Leaderin Riana Streule gespielt, die sollte es richten. Für einmal erwischte aber auch sie nicht ihren besten Tag, wurde zudem von den Gegnerinnen auch sehr gut an die kurze Leine genommen. Das Spiel war aus diesen Mängeln heraus dann bald auch schon entschieden. Spätestens beim Spielstand von 8:3 hätte Appenzell eine Reaktion zeigen müssen, die kam nicht, oder dann nur sporadisch und sehr zaghaft. Immerhin hatte man zwischendurch einen Weg gefunden, den körperbetonten Angriffsbemühungen des Heimteams mit etwas mehr Courage entgegen zu treten. Ansatzweise fand das Team der Handballriege über gute Verteidigungsaktionen zu einem besseren Angriffsspiel. Vieles blieb aber Stückwerk und endete oft in einem technischen Fehler.

Beim Spielstand von 17:8 wurden die Seiten gewechselt und Appenzell zeigte sofort nach Wiederanpfiff, dass sie auch mit einem Klassegegner wie Wil durchaus mithalten könnten. Phasenweise begannen die Innerrhoderinnen zu dominieren, liessen aber immer wieder besten Torchancen aus oder gaben den Ball zu leichtsinnig aus den Händen. Was die gestandenen Spielerinnen nur ganz selten zum Besten gaben, gelang den noch etwas unerfahreneren Spielerinnen durchs Band. Angeführt von der mutig agierenden Ursina Bless spielten sie erfrischend auf und zeigten viele gute Aktionen. Lange blieb das Spielgeschehen in Halbzeit zwei ausgeglichen, Appenzell konnte den Rückstand zeitweise sogar verkürzen. Hätte man im ersten Durchgang schon an seine Chance geglaubt, es wäre ein richtig enges Spitzenspiel geworden. In den letzten paar Minuten nutzte das Heimteam die Schwächen der Appenzellerinnen nochmals gnadenlos aus und erzielte innert kürzester Zeit 3 Tore, sodass das sich zwischenzeitlich abzeichnende ehrenvolle Resultat dann doch nicht eintraf. Appenzell verlor mit 31:19 Toren, an diesem Tag auch in dieser Höhe verdient. Es wäre aber mehr drin gelegen, aber dafür braucht es eine Mannschaft, die bereit ist, von Anfang an und über die ganze Spielzeit an Grenzen zu gehen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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