FU16 doppelt souverän29.10.2016

Das Wochenende der Juniorinnen. Wie ihre älteren Kolleginnen schlägt auch die FU16 doppelt zu! Am Samstag wird der HC Flawil mit 35:10 Toren deklassiert. Am Sonntag im Cup 1/8-Final der HSC Kreuzlingen mit 37:13 vom Platz gefegt.

In der FU16-Meisterschaft macht die KTV Wil Kathi einen souveränen und schier schon unbezwingbaren Eindruck. Hinter dem klaren Leader balgen sich die beiden Mannschaften der Handballriege und des HC Flawil um den begehrten 2. Platz, der zu einem Barragespiel um den Aufstieg in die Interklasse berechtigt. An diesem Samstag kam es zum ersten von drei Direktduellen und man durfte gespannt sein, wer die Nase, wie klar vorne haben würde. Die Spannung hielt nur gerade mal gut 10 Minuten. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten liess Appenzell schon bald keinen Zweifel mehr offen, wer hinter Wil die Nummer 2 in dieser Gruppe ist. Appenzell agierte äusserst effizient, suchte immer wieder den direkten Weg zum Tor und verwerte die Chancen mit grosser Kaltblütigkeit. Dem Angriffswirbel hatten die St. Gallerinnen wenig entgegen zu setzen. Und waren sie mal selber im Angriff, so wussten die Appenzellerinnen sich bestens zu wehren, hielten sich den Gegner gekonnt vom Leib. Den Grundstein zum klaren Sieg legte das Heimteam in der Defensive, wo sie durch eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung auffiel. Die Torschützinnen waren zwar die gewohnt Verdächtigen, man durfte aber auch mit Freude feststellen, dass das Zusammenspiel der Erfahrenen mit den jüngeren Teammitgliedern immer besser harmoniert. Ob der Überlegenheit des Gegners verzweifelte Flawil mit Fortdauer des Spiels und beging den einen und anderen technischen Fehler zu viel. Diese wurden von der FU16 der Handballriege sofort bestraft. Zur Pause, beim Spielstand von 19:5 Toren wurden keine Wetten mehr auf den Sieger angenommen.

Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, wurde für Halbzeit zwei die Vorgabe herausgegeben, nicht mehr als 10 Gegentore zu erhalten. Das Team liess sich nicht zweimal bitten, bewies in der Defensive weiterhin grosse Standfestigkeit und erhöhte das Score in regelmässigen Abständen. Flawil fand auf die Spielfreude des Heimteams keine Antwort, musste sich eingestehen, dass an diesem Tag nichts zu holen war. Appenzell erfüllte auch die letzte Aufgabe und beendete den Arbeitstag beim Schlussstand von 35:10 Toren und der Vorfreude auf das am nächsten Tag anstehende Cupspiel gegen Kreuzlingen.

...und das Team des TV Appenzell legt gleich nach

Auch im Cup ist für die HSC Kreuzlingen gegen die FU16 der Handballriege nichts zu gewinnen. Mit 37:13 gewinnt Appenzell in aller Deutlichkeit.

Es deutete zu Beginn, als sich die beiden Mannschaften ans Einlaufen machten, gar nichts auf eine einseitige Begegnung hin. Abgesehen vom etwas dünnen Kader, liessen die Gäste durchblicken, dass sie mit dem Ball umgehen können. Beide Teams hatten ein Meisterschaftsspiel vom Vortag in den Beinen, es schien also von Vorteil zu sein, einen möglichst guten Start hinzulegen um daraus Kraft zu tanken. Was beide Teams wollten, gelang nur den Appenzellerinnen. Sie legten einige hochkonzentrierte, fulminante Startminuten auf das Parkett. Schon nach 8 Minuten konnten sich die Zuschauer beruhigt zurücklehnen, ihre Lieblinge lagen mit 6:1 Toren in Front. Kreuzlingens Spielerinnen hatten danach ihre besten Phasen. So konnten sie bis zur Hälfte des ersten Durchganges mit dem Gegner mithalten, den Abstand sogar verkürzen. Ihre Angriffsbemühungen wurden aber immer wieder durch technische Fehler und ungenaue Passfolgen gestoppt. Appenzells hoch stehende Verteidigung ergatterte sich viele Bälle und schrieb sich ein gutes Dutzend Gegenstoss-Tore. Kreuzlingen haderte immer wieder mit dem eigenen Unvermögen, wurde immer unsicherer. Das Pausenresultat von 17:7 Toren trug wohl auch nicht dazu bei, die Stimmung in der Gästekabine zu beruhigen.

Mit einem wunderschönen Angriff, gipfelnd in einer Ballstafetten über mehre Stationen, machte Appenzell nach der Pause da weiter, wo sie aufgehört hatten. Während mehr als 10 Minuten trafen nur die Appenzellerinnen in die gegnerischen Maschen. Wobei es ihnen die Gäste einfach machten, die Gegenwehr war völlig zum Erliegen gekommen. Wie schon am Vortag beeindruckte die Mannschaft der Handballriege durch ihren kompakten, geschlossenen Auftritt. Das starke Kollektiv hat sich zu einer gefährlichen Waffe entwickelt, vor dem sich auch stärkere Teams in Acht nehmen müssen. Zu diesen Stärkeren gehörte Kreuzlingen an diesem Tag definitiv nicht. Das Schlussresultat von 37:13 Toren gibt in aller Deutlichkeit wieder, wer Herrin im Hause war. Mit diesem Sieg qualifiziert sich die FU16 für den Cup ¼-Final und trifft dort mit Heimrecht auf den HC Arbon.

Bericht: Hansruedi Rohner

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