FU16 findet ihren Meister 01.10.2016

Im Heimspiel der FU16 gegen den Meisterschaftsfavoriten KTV Wil Kathi 2 gab es für das Handballriegen-Team nichts zu holen. Sie wurden deklassiert und verloren mit 13:42 Toren.

Nach dem gelungenen Meisterschaftsstart mit zwei Siegen aus gleich vielen Spielen, war man gespannt, wie sich die FU16 der Handballriege gegen eine Klassenmannschaft schlagen würde. Schon im Vorfeld der Meisterschaft wurden die Wilerinnen über alles gelobt, zurecht, wie sich im Verlauf des Spieles herausstellen sollte. Zunächst aber war es Appenzell, das schon nach 22 Sekunden das erste Tor bejubeln konnte. Die Gäste aus Wil taten sich in der Anfangsphase äusserst schwer mit der offensiven Verteidigung des Heimteams und konnten ihr schnelles und druckvolles Angriffsspiel nicht wie gewohnt aufziehen. Appenzell hielt mutig und frech dagegen, konnte immer wieder das Führungstor erzielen. Bis zur 11. Minute und dem Spielstand von 4:4 hielten sie die Partie offen. Solange brauchten die St. Gallerinnen, um die beiden besten Angreiferinnen des Gegners in den Griff zu bekommen, danach war es um das weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Appenzell geschehen. Innert gut 10 Minuten zogen die Gäste entscheidend weg. 6:14 lautete zu diesem Zeitpunkt das ernüchternde Verdikt. Appenzell hatte grosse Mühe mit dem schnellen Umschalten von Verteidigung auf Angriff der Gegnerinnen. Diese fuhren ihre Gegenstösse gekonnt und verwerteten äusserst präzise. Genau diese Präzision liess das immer öfters überforderte Heimteam vermissen. Zu hastige und unpräzise Abschlüsse wurden zur leichten Beute der gegnerischen Torfrau. Mit einer traumhaften Quote von 56% gehaltene Schüsse konnte sie sich auszeichnen ohne wirklich mit mirakulösen Paraden aufzuwarten. Wil liess sich nun nicht mehr bremsen, dominierte nach Belieben und hielt das Tempo hoch. Bis zum Pausenpfiff zog der Favorit auf 23:10 Toren davon. Die Pause musste sich für Appenzell wie eine Erlösung anfühlen, konnte aber auch nicht bewirken, eine Lösung, ein Rezept gegen den übermächtigen Goliath, zu finden.

Wil liess keinen Deut nach, zeigte schon nach Wiederanpfiff, dass ihnen am heutigen Tag kein Kraut gewachsen war. Bis zur 39. Minute und dem 10:31 trafen nur die Gäste ins Viereck. Verständlich bei diesem Spielverlauf, dass sich bei den Appenzellerinnen immer mehr Resignation breitmachte. Die Übermacht kannte keine Pause, zog sein Spiel bis zur Schlusssekunde durch. Grad mal 3 Tore mussten sie in Halbzeit zwei hinnehmen und siegten in aller Deutlichkeit mit 13:42 Toren. Für Appenzell war es ein harter Schlag ins Gesicht. Die Lektion soll ihnen aber aufzeigen, dass grad in der Defensive mit einer grösseren Portion gesunder Härte, auch gegen solche Gegner ein besseres Resultat möglich sein wird.

Bericht: Hansruedi Rohner

»Zurück zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk