FU16 mit souveränem Auftritt 18.09.2016

Nach dem klaren Heimsieg macht die FU16 auch auswärts gegen Uzwil keine Geschenke und gewinnt trotz einiger Spielerinnenabsenzen in aller Deutlichkeit mit 21:8 Toren.

Nach wenigen Minuten Spielzeit deutete nichts darauf hin, dass Appenzell einen Kantersieg landen würde. Der klare Heimsieg vor zwei Wochen gegen denselben Gegner hatte sich wohl in den Köpfen der Spielerinnen festgesetzt. Sie agierten in der Defensive noch nicht im gewohnten Kampfmodus und liessen in der Vorwärtsbewegung die notwendige Entschlossenheit vermissen. Es schien, als bräuchten die Spielerinnen etwas Zeit, um sich mit der frühen engen Deckung auf ihre Leaderin Riana Streule anfreunden zu können, beziehungsweise Verantwortung zu übernehmen. Das Spiel plätscherte dahin, entschlossene Durchbrüche mussten bis zur 10. Minute gesucht werden. Ab diesem Zeitpunkt, Appenzell fühlte sich in der neu verordneten 5:1-Deckung viel wohler, nahmen die Gäste langsam Fahrt auf. In der Defensive agierte man beweglicher, unterstützte die bis dahin glänzend haltende Torfrau Svenja Manser viel besser. Ein letztes Mal durfte sich Uzwil beim 4:4 am unentschiedenen Spielstand freuen, dann zog Appenzell davon. Uzwil verlor in der Vorwärtsbewegung zu viele Bälle auf leichte Art und ermöglichte den Appenzellern einfache Tore durch schnell ausgeführte Gegenstösse. Bis zum Pausenpfiff nahm das Team der Handballriege das Zepter endgültig in die Hand und schaffte mit dem 8:4 Pausenstand eine Vorentscheidung.

Auch nach Anpfiff zu Durchgang zwei hatten die Uzwilerinnen, in einer von vielen 2 Minutenstrafen geprägten Partie, grösste Mühe in gefährliche Abschlusspositionen zu kommen. Es war Appenzell, dass sich nun aus dem starken Rückraum mit einer sehr spielfreudigen Celine Oberle, einer stark agierenden Medea Neff, sowie Riana Streule, die ihre enge Deckung durch das Ausweichen auf die Flügelposition abstreifte, endgültig zeigte, wer Herr im Hause war. 5 Appenzeller Tore in Serie knickten die letzten Hoffnungen von Uzwil. Erst ab der 40. Minute konnten sie beim Spielstand von 5:13 ihren ersten Treffer in Halbzeit zwei bejubeln. Ob der klaren Verhältnisse setzten die Coaches auf das Können der ganz jungen Spielerinnen. Gegen Ende der Partie standen nicht selten gleich 3 letztjährige U13-Spielerinnen miteinander auf dem Spielfeld und stellten sich mutig den Herausforderungen.

Nach einem harzigen Start fand Appenzell doch noch sehr gut in dieses Spiel. Mit dem klaren Verdikt von 21:8 Toren deutete die Mannschaft an, dass Ausfälle oder unglückliche Auftritte von Teamstützen durch andere Spielerinnen kompensiert werden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung wurde mit einem klaren Sieg belohnt.

Bericht: Hansruedi Rohner

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