FU15E mit Pech und Unvermögen 21.03.2015

Die FU15-Elite zog gegen den Tabellenleader HV Herzogenbuchsee einen rabenschwarzen Tag ein und ging mit 7:24 Toren unter.

Handballfoto

In den beiden bisherigen Meisterschaftspartien gegen den meistgenannten Favoriten hatte sich das Team der Handballriege jeweils hervorragend aus der Affäre gezogen. Je eine Halbzeit konnte man gewinnen und brachte das starke Berner Team ins Wanken. In der dritten Begegnung sollten die guten Erinnerungen an vergangene Spiele keine positive Wirkung haben. Appenzell wollte mit dem Startschuss nichts, aber auch gar nichts gelingen. Dabei wäre grad am heutigen Tag einiges möglich gewesen, denn auch Herzogenbuchsee tat sich sehr schwer. Dass die Partie nicht schon nach wenigen Minuten entschieden war, lag am Unvermögen der Gäste und einer gewohnt überragenden Zoe Fässler im Tor von Appenzell. Elena Breitenmoser, Lea Rohner und Riana Streule bemühten sich, ihr Spiel in Gang zu bringen. Sie kämpften, liessen sich nicht unterkriegen und scheuten sich nicht, in die Zweikämpfe zu gehen. Dies war aber gegen diese Klasse-Mannschaft zu wenig, vor allem auch, weil Cristel Palmisano nie zu ihrer gewohnten Form fand und total neben den Schuhen stand. Ärgerliche Schrittfehler und Fehlpässe machten es den Nebenspielerinnen nicht einfacher. In der 11. Minute wurde zu allem Übel auch noch Lea Rohner aus dem Spiel genommen. Nach einem unschönen Stossen in den Rücken (klare Tätlichkeit), das der Schiedsrichter erst nach einer heftigen Reaktion des Trainers mit 2 Minuten (hatte er die rote Karte zu Hause vergessen?) ahndete, war für sie die Partie zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt standen die Appenzellerinnen auf verlorenen Posten, erst recht, als sich auch noch Riana Streule an der Hand verletzte und ebenfalls ausfiel. Aus der Not heraus mussten sich die ganz jungen Spielerinnen so richtig ins Zeug legen. Zwar konnten sie die Angriffsmaschinerie des Gegners nicht stoppen, zeigten aber immerhin, dass sie handballerisch auf einem guten Weg sind. Die Geschichte dieses Meisterschaftsspieles lässt sich auf eine klare Tatsache reduzieren: das Team des TV Appenzell verliert gegen den HV Herzogenbuchsee mit 7:24.

Bericht: Hansruedi Rohner / Bilder: Dani Gmünder

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