FU15E mit tadellosem Auftritt14.03.2015

Die FU15-Elite darf sich gegen das Spitzenteam des LC Brhl trotz einer 26:30-Niederlage ob des Gezeigten freuen.

Je lnger die Saison dauert, desto besser setzen sich die beiden Juniorinnen-Mannschaften in Szene. Die FU15-Elite der Handballriege, das kleine Team von unentwegten Kmpferinnen, nahm einmal mehr Mass am LC Brhl. Und wie schon die beiden vorhergehenden Vergleiche, so hatte auch das dritte Derby dieser Saison von der ersten Minute so richtig Pfeffer drin. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und wie immer war das Heimteam einmal mehr topp motiviert, so wie meistens, wenn es gegen den Kantonsnachbar geht. Appenzells Trainer musste mit den Spielerinnen auskommen, die ihm zur Verfgung standen. Dies bot nicht viele Mglichkeiten fr berraschende taktische Massnahmen. Brhl dagegen konnte einmal mehr aus dem Vollen schpfen und griff schon zu Beginn in die Wunderkiste. Sie ordneten eine enge Deckung auf Riana Streule an. Die junge Spielerin hatte zu Beginn mit dieser Massnahme etwas Mhe, fand sich mit Verlauf der Partie aber immer besser in ihr Schicksal. Appenzells Rckraum bot sich dadurch etwas mehr Platz, den sie gekonnt nutzten. Elena Breitenmoser, Lea Rohner und Cristel Palmisano zeigten eine herausragende Leistung und wirbelten die gegnerische Verteidigung ein ums andere Mal schwindlig. Vor allem Elena Breitenmoser setzte die in den Trainings gezeigten Fortschritte perfekt um. Sie wird mit Fortdauer der Meisterschaft immer unberechenbarer fr die gegnerischen Verteidigungsreihen, agiert nicht nur mehr als Passgeberin, sondern geht fters, sehr wirkungsvoll, in den Abschluss. Dazu kamen gegen Brhl perfekt geschossene Penaltys. Ebenfalls konnten sich die Appenzellerinnen in der Defensive einmal mehr auf eine berragende Zoe Fssler verlassen. Ohne ihre Paraden wre die Partie zur Halbzeit entschieden gewesen.

So durfte sich Appenzell auch nach dem Seitenwechsel (12:15) noch Hoffnungen auf Punktezuwachs machen. Das engagierte Einsteigen, einige unglcklich Schsse an die Torumrandung und ein Schiedsrichter, der viele Aktionen von Brhl, die sich am Rande des Fouls befanden, laufen liess, zehrten an den schwindenden Krften des Handballriegen-Teams. Brhl verwaltete den Vorsprung, der sich in der zweiten Halbzeit auf 3-4 Toren einpendelte, sehr geschickt und liess sich auch in der Schlussphase nicht mehr in Verlegenheit bringen. Die beiden Punkte blieben in St. Gallen, Brhl gewann mit 30:26 Toren. Appenzells Juniorinnen haben einmal mehr ihre Haut so teuer wie mglich verkauft und dabei gezeigt, warum sie trotz kleinstem Kader mit den Besten mithalten knnen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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