FU15E mit Sieg und Niederlage22.02.2015

Gegen die HSG Wasserschloss wurde die FU15-Elite der Handballriege ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte souvern mit 26:14 Toren. Gegen den TV Uster wog der Ausfall einer Stammspielerin zu schwer, sodass ein sicher scheinender Sieg in letzter Minute vergeben wurde. Appenzell verlor mit 22:23 Toren.

Das Heimspiel gegen die HSG Wasserschloss war von der ersten Minute an eine klare Angelegenheit. Appenzell agierte usserst ballsicher und drckte dem Spiel den Stempel auf. Die schnellen Passfolgen fhrten im Minutentakt zu besten Chancen. Da diese Chancen praktisch durchwegs in Tore umgewandelt wurden, legte Appenzell den Grundstein zum Sieg schon in der Anfangsphase. Gegen Ende der ersten Halbzeit liess es das Heimteam etwas an der Konzentration mangeln, was Wasserschloss die Mglichkeit bot, sich ein wenig aus der Umklammerung zu lsen. Die zweiten dreissig Minuten zeigte wiederum ein usserst solides und kreatives Heimteam. Die Gegnerinnen wurden weit vor dem eigenen Tor angegriffen und konnten sich hchst selten durchsetzen. Nach einigen herrlichen Angriffen konnte das Trainergespann zu einigen Rotationen bergehen. June Fritsche durfte sich erstmals im Rckraum Mitte versuchen. Sie tat dies mit viel Selbstvertrauen und einem guten Auge. Zwar flachte die Partie gegen Ende etwas ab, verstndlich, denn die Spannung war draussen. Fr Spannung, sorgte hchstens noch die sehr junge, unsichere Schiedsrichterin. Appenzell wurde der Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich mit 26:14 Toren.

Enttuschender Sonntag

Schon vor Beginn der Saison war ersichtlich, dass die kleine FU15-Elite-Mannschaft Ausflle nur schwer verkraften wrde. Im Auswrtsspiel gegen den TV Uster bei dem Appenzell wiederum die Favoritenrolle inne hatte - musste das Team den krankheitsbedingten Ausfall ihrer wichtigen Sttze Lea Rohner verkraften. Es kam zu einigen Umstellungen, mit denen sich die Mdchen zu Beginn der Partie schwer taten, sodass Uster ganz gut mithalten konnte. Nach 5 Minuten griffen dann aber die Automatismen und Appenzell begann zu dominieren. Vor allem in der Defensive boten die Gste eine eindrckliche Leistung. Die Angriffe der Gegnerinnen wurden schon frh im Keim erstickt. In der Vorwrtsbewegung konnten sich alle Spielerinnen bestens in Szene setzen. Kam hinzu, dass bei der Chancenauswertung ein weiteres Mal nicht gesndigt wurde. Bis zur Pause lag Appenzell mit 13:7 Toren in Front. In der Kabine war viel Lob zu hren und nichts deutete darauf hin, dass die zweite Halbzeit ein ganz anderes Spiel bringen wrde. Die Spielerinnen der Handballriege brachten whrend der ganzen dreissig Minuten keinen Fuss mehr vor den Anderen. Uster witterte Morgenluft und nahm das Geschenk einer inexistenten Verteidigung gerne an. Tor um Tor holten sie auf und konnten 5 Minuten vor dem Schlusspfiff den Ausgleich bejubeln. Jetzt war es um die Appenzellerinnen ganz geschehen. Nur grad die jngsten Spielerinnen zeigten noch so etwas wie ein Aufbumen gegen die drohende Niederlage, konnten aber das bittere Ende nicht abwenden. Uster ging in Fhrung und liess sich die Butter nicht mehr von Brot nehmen. Sie durften ber einen 23:22-Sieg jubeln. Bei Appenzell blieb der Trost, trotz geschwchtem Kader eine sehr gute 1. Halbzeit gezeigt zu haben.

Bericht: Hansruedi Rohner

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