FU15E festigt Platz im Mittelfeld13.12.2014

Auch die SG Uster konnte die erfolgreiche FU15-Elite der Handballriege nicht stoppen. Nach einer intensiven, aber fairen Partie gingen die Appenzellerinnen mit 30:21-Toren vom Platz.

Gelungene Startviertelstunde

Vor einem Jahr kam die damalige FU15-Elite aus Appenzell in der Heimhalle der Usterner gar nicht auf Touren und musste eine empfindliche Niederlage verarbeiten. Die Ausgabe 2014/15 wollte diese Scharte auswetzen und war gewillt, die Ungeschlagenheit der letzten 3 Meisterschaftsspiele zu wahren. Appenzell gelang ein Start nach Mass. Die Abstimmung in der Defensive liess keinen Platz fr Kritik und Im Angriff bten sich die Gste in Geduld, spielten przise Blle und nutzten jede sich bietende Chance Richtung Tor zu ziehen. Fr die grosse Show war dabei vor allem Jasmine Ebneter zustndig. Vom falschen Flgel pfefferte sie aus unmglichen Positionen einen Ball nach dem Anderen in die Maschen. Den Appenzellerinnen wurde vieles leicht gemacht, wohl zu leicht, sodass beim Spielstand von 10:3-Toren etwas der Schlendrian Einzug hielt. Uster profitierte aber auch vom Teil-Ausfall von Lea Rohner, die nach einem Schlag gegen den Kehlkopf in der ersten Halbzeit lngere Zeit nicht mehr mittun konnte. Durch notwendige Wechsel kam die Angriffsmaschinerie etwas ins Stottern, was die Spielerinnen von Uster gekonnt ausnutzten. Sie machten innert krzester Zeit viel Boden gut und lagen pltzlich nur noch mit 10:9-Toren im Hintertreffen. Dieser Rckschlag konnte Appenzell aber nicht verunsichern. Sie stemmten sich gegen das aufkommende Heimteam und hielten diese bis zum Pausenpfiff (14:12) auf Distanz.

Mutigeres Einsteigen

Gegen die energischen Durchbrche der krftigen Rckraumspielerinnen musste in Halbzeit zwei vor allem von den jungen Spielerinnen energischer in die Zweikmpfe gegangen werden. Mit dieser Devise im Hinterkopf nahm Appenzell Halbzeit zwei in Angriff. Da Uster vor dem eigenen Tor etwas offensiver agierte, boten sich den flinken Gsten viele Freirume. Cristel Palmisano agierte im zweiten Durchgang zwar beweglicher und agiler, fr einmal gelang ihr aber weniger als in den letzten Spielen. So lag es vor allem an Elena Breitenmoser, aus der Mittelposition die gegnerische Verteidigung auszuhebeln. Da sie an ihrer rechten Seite mit Riana Streule eine unermdliche, torgefhrliche Kmpferin hatte und mit Lea Rohner den perfekt harmonierenden Kreis vor sich wusste, brillierte Appenzell mit herrlichem Kombinationsspiel. Uster wurde innert weniger Minuten in die Schranken gewiesen. Die Gste zogen davon und lagen in der 45. Minute mit 20:14 Toren in Front. In der Defensive schien die Pausenansprache zu fruchten. Vor allem die gefhrlichen Angriffe ber die linke Seite wurden immer wieder erfolgreich im Keim erstickt. Erst als sich Riana Streule bei einer mutigen Abwehraktion am Oberschenkel verletzte, gerieten die Abwehrreihen ins Wanken. June Fritsche und Elena Schmid konnten die Lcke nicht ganz schliessen und drfen sich in den kommenden Spielen noch etwas mehr zutrauen. Auch im Angriff mssen die jngeren Spielerinnen noch mehr Verantwortung bernehmen und fters in den Abschluss gehen. Appenzell geriet nie mehr in Gefahr, die Partie aus der Hand zu geben. Wie alte Routiniers kontrollierten sie das Spielgeschehen und wussten bis zum Schlusspfiff mit einer optimalen Chancenauswertung, sowie gutem Abwehrverhalten zu glnzen. Die FU15 der Handballriege schrieb ihrem Konto mit dem 30:21 Sieg weitere 2 Punkte gut und entfernt sich immer weiter von den hinteren Pltzen. Der Blick in die vorderen Positionen der Tabelle macht immer mehr Hoffnung auf ein sensationelles Meisterschafts-Abschneiden dieses Teams. Es ist nicht alles fix, aber sehr vieles mglich.

Bericcht: Hansruedi Rohner

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