FU15E - den Favoriten lange gefordert21.09.2014

Die FU15-Elite hielt auswrts gegen LK Zug lange Zeit gut mit, verlor aber zum Schluss doch recht deutlich mit 37:27-Toren.

Fehlerhafter Beginn

Wenn Appenzell diese Saison gegen die Besten der Schweiz bestehen will, dann mssen die erfahrenen Spielerinnen eine solide Leistung bringen. Zustzlich ist es von Nten, dass die Neulinge im Team ber sich hinaus wachsen. Gegen das vermeintlich berlegene Zug konnten die Vorgaben des Trainergespanns in der Anfangsphase leider nicht umgesetzt werden. Die Newcomerinnen agierten zu nervs, verursachten viele Ballverluste und standen in der Defensive viel zu weit weg vom Gegner. Dieses fehlerhafte Spiel kostete die Appenzellerinnen viel Substanz, was man in Anbetracht des kleinen und teilweise unerfahrenen Kaders vermeiden wollte. Trotz dieser Mngel hielten die Gste sehr gut mit und konnten das Geschehen lange ausgeglichen gestalten. Zug, dass mit Daphne Gautschi (11 Tore) ber die wohl beste Rckraumspielerin der Liga verfgt, setzte sich ab der 20. Minute ab (10:5). Bei den Appenzeller Teamsttzen machten sich ob des grossen Einsatzes langsam die schweren Beine bemerkbar. Trotzdem kmpften sie weiter aufopferungsvoll und nutzten jede sich ihnen bietende Chance zum Torerfolg zu kommen. Zug schoss mehr Tore, doch Appenzell verbuchte die sehenswerten Treffer fr sich. Wenn Elena Breitenmoser, Riana Streule und Lea Rohner wirbelten, sie den Ball gekonnt laufen liessen, dann wussten die Zugerinnen meist nicht mehr wie ihnen geschah. Dabei konnten sich auch Elena Schmid und June Fritsche durch wunderschne Tore auszeichnen. Appenzell liess sich nicht distanzieren, blieb weiterhin auf Sichtkontakt und konnte mit dem Pausenstand von 17:13-Toren sehr gut leben.

berragende Lea Rohner

Schon in der ersten Halbzeit war die wirblige Appenzellerin Ausgangspunkt fast aller gefhrlichen Aktionen. Nach einem guten Start in die zweiten dreissig Minuten, der die Gste bis auf ein Tor (18:17) heranbrachte, mussten sie dem krfteraubenden Einsatz Tribut zollen. Einige Blessuren trugen das Ihrige dazu bei, dass Zug bis auf 27:17-Toren davon zog. Das Team der Handballriege war daran, komplett unter die Rder zu kommen. Dann war es aber wieder Lea Rohner, die im Angriff Lcher aufriss, selber in den Abschluss ging oder einen genialen letzten Pass spielte. Jede erfolgreiche Angriffsaktion lief ber sie. Vor allem die sehr mannschaftsdienlich spielende Elena Breitenmoser und Riana Streule, die vom Flgel jede Chance nutzte, zogen mit, mobilisierten die letzten Krfte und waren dafr verantwortlich, dass sich der Abstand nicht mehr vergrsserte. Solange die Krfte reichten, hielt das magistrale Trio auch die Verteidigung zusammen und stopfte die Lcher. Die letzten paar Minuten, obwohl stehend KO, konnten sie Zug so unter Kontrolle halten, dass diesen kein Treffer mehr gelang. Das Schlussresultat von 37:27-Toren fiel deutlich aus, htte aber auch klarer sein knnen. Trotz der Niederlage durften die Appenzellerinnen dennoch hoch erhobenen Hauptes vom Spielfeld gehen (einige waren dazu nur noch mit Mhe in der Lage). Spielerisch sowie kmpferisch konnte die Mannschaft voll und ganz berzeugen. Wenn die jungen Spielerinnen den bergrossen Respekt vor den Gegnerinnen in den nchsten Spielen noch etwas abstreifen und die spielgestaltende Minderheit entlasten knnen, dann reicht es frher oder spter auch zu mehr als einem respektvollem Auftritt.

Bericht: Hansruedi Rohner

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