FU15-Elite sichert sich Ligaerhalt!12.04.2014

Im letzten Spiel der Saison machte die FU15-Elite der Handballriege fast alles richtig, musste sich aber wegen einer kurzen Schwchephase von der drittbesten Mannschaft der Schweiz doch noch recht deutlich mit 34:29 geschlagen geben.

Die Vorgabe war klar: im letzten Spiel ihrer ersten Elite-Saison, wollte die FU15 nochmals ihr ganzes Knnen zum Besten geben. Wie sie dieses Unterfangen in der ersten Halbzeit umsetzten, verdient die Bezeichnung Extraklasse. Die Mannschaft des Trainergespannes Rohner/Wthrich zeigte in der ersten Halbzeit defensiv keine berragende, aber doch eine solide Leistung. Da sich Zoe Fssler im Tor zudem immer wieder auszeichnen konnte, hatten einige Aussetzer in der Verteidigung keine Auswirkungen und Appenzell durfte das tun, was sie an diesem Tag am liebsten taten. Tore schiessen. In den ersten 5 Minuten schlug es nur auf Seiten der Zugerinnen ein und jedes Mal hiess die Torschtzin Lonie Schiegg. Aus drei Chancen schoss die berragende Schiegg drei Tore, eines schner als das vorherige. Appenzell hatte alles im Griff. Wirbelte die Verteidigungsreihen des Gegners durcheinander und glnzte mit viel Bewegung. Elena Breitenmoser fhrte magistral Regie, verteilte nicht nur die Blle geschickt, sie war sich auch nicht zu schade, im eins gegen eins die Entscheidungen zu suchen. Sie bot ihre beste Saisonleistung und riss ihre Kolleginnen mit. Auf der rechten Seite war es einmal mehr Andrina Inauen die ihre Gegenspielerin vor unlsbare Probleme stellte. ber links kam die aufopferungsvoll kmpfende Ronja Manser zu grossen Chancen. Leider wurde ihr grosser Einsatz schlecht belohnt, alleine 6 Pfostenschsse wurden ihr gutgeschrieben. Die Partie wre bei optimaler Chancenauswertung zur Pause entschieden gewesen. So aber stand es nach 30 Minuten 14:12 fr Appenzell.

Wer zu diesem Zeitpunkt gesagt htte, dass es nach Wiederanpfiff gerade mal zwei Minuten dauert, bis die Partie eine vllig andere Richtung nehmen wrde, der wre belchelt worden. Appenzell begann ganz schlecht, nahm die Zweikmpfe in der Defensivzone nicht an und beging unglaublich viele Fehler in der Vorwrtsbewegung. Zug nahm die Geschenke gerne an und zog im Eilzugstempo an den Appenzellerinnen vorbei. Statt den Vorsprung auszubauen, lag das Gsteteam in der 32. Minute mit 16:14 im Rckstand. Vor dem eigenen Tor wurde viel zu wenig energisch zugegriffen. Zug kam zu einfachen Toren und konnte Appenzell auf Distanz halten. Was hinten nicht funktionierte, sah sich wenigstens nach vorne recht gut an. Lea Rohner und Riana Streule, die beiden Jngsten im Team, agierten erfreulich frech und konnten zusammen mit der omniprsenten Andrina Inauen Glanzpunkte setzen. Wren da nur nicht die unverstndlichen Aussetzer in der Verteidigung gewesen, Appenzell htte sich nochmals ins Gesprch gebracht. So aber lief ihnen die Zeit davon und auch die Krfte liessen bei den Teamsttzen langsam nach. Zug kam in den letzten paar Minuten nicht mehr in Bedrngnis und durfte sich den Sieg mit 34:29-Toren gutschreiben lassen. Wie so oft in ihrer ersten Elite-Saison hat die FU15 der Handballriege fast alles richtig gemacht und wurde zum Schluss doch schlecht belohnt. Nun hat das Team sein erstes Lehrjahr in der Gilde der besten Schweizer Juniorinnen-Mannschaften hinter sich. Es war ein gutes Jahr, das mit dem Ligaerhalt gekrnt wurde. Die gemachten Erfahrungen werden der Mannschaft nchste Saison helfen, noch dickere Stricke zu zerreissen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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