FU15-Elite wollte nicht so richtig dran glauben15.02.2014

Die FU15-Elite der Handballriege steht gegen Spono Nottwil auf verlorenem Posten und verliert diskussionslos mit 19:26 Toren.

Handballfoto

Wer auf hchstem Niveau mitspielen will, der muss - nach solch intensiver Vorbereitung wie sie die FU15 betreibt - bei Anpfiff wissen, was zu tun ist. Dies war im Spiel gegen den Tabellenzweiten aber gar nicht der Fall. Abgesehen von Torhterin Zoe Fssler stand die Startformation vllig neben den Schuhen. Wo war die Leidens- und Kampfbereitschaft? Wo der Glaube an die eigenen, spielerischen Fhigkeiten? Der grosse rger des Trainers, der schon nach gut 6 Minuten das Team-Timeout nehmen musste, verstndlich. Die Spielerinnen machten alles, nur nicht das, was geplant und eingespielt war. Spono Nottwil agierte wahrlich nicht wie eine berflieger-Mannschaft, ihr Spiel war von vielen technischen Fehlern geprgt. Gegen die inaktive Verteidigung des Heimteams hatten sie aber so leichtes Spiel, dass die Tore wie reife Frchte fielen und dies ohne einen grossen Aufwand betreiben zu mssen. Wer lange sucht, der findet dann doch noch etwas Positives am Spiel der Appenzellerinnen. Es war der Auftritt der beiden Jngsten im Team. Lea Rohner, erstmals im Rckraum eingesetzt, und Riana Streule auf der linken Flgelposition, zeigten, was es heisst unerschrocken und voller Selbstvertrauen aufzutreten. Sie liessen einen erfrischenden Wind durch die Reihen der Innerrhoderinnen wehen. Schade nur, dass Riana Streule wegen einer hartnckigen Fussverletzung nur ganz kurze Einstze absolvieren kann. Mehr als ein wunderschnes Tor liegt momentan einfach nicht drin. Der Pausenpfiff muss der Mannschaft der Handballriege wie eine Erlsung vorgekommen sein. In der Kabine war Enttuschung und rger greifbar. An dem Tag, wo so viele Zuschauer wie noch nie den Weg in die Halle gefunden haben und die Mannschaft auch in schlechten Zeiten bis zur letzten Minute fantastisch untersttzten, da wollten die Spielerinnen wenigstens in der zweiten Halbzeit etwas zurckgeben.

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Leider blieb es nur beim Willen, denn vorerst wurde das Spiel der Appenzellerinnen nicht besser. Einige Spielerinnen standen wie in Trance auf dem Feld und blieben weiterhin vllig berfordert. Es war wieder Lea Rohner, die ab Mitte der zweiten Halbzeit die Fden in die Hand nahm, Tempo und Kreativitt ins Spiel brachte und zur grossen Entdeckung avancierte. An ihrer Seite wussten dann pltzlich auch Lonie Schiegg, und vor allem Andrina Inauen zu gefallen. Inauen entpuppte sich als begnadete Flgelspielerin. Sie nutzte die Freirume gekonnt aus und schoss Tor um Tor, und siehe da, pltzlich wurde es ein wirklich gutes, ausgeglichenes Spiel, mit Vorteilen auf Seiten der Appenzellerinnen. Hypothetisch die Frage, htte man in der ersten Halbzeit schon, dann denn auch nach Abpfiff der Partie beim Spielstand von 19:26 blieb die Tatsache, dass einige Damen einen rabenschwarzen Tag einzogen und mehr mit der eigenen Nervositt als dem Geschehen auf dem Spielfeld beschftigt waren. Frei von der Leber weg zu spielen, damit haben einige noch ihre grosse Mhe. Die Arbeit der Trainer geht nicht aus, denn jetzt kommt auch noch hinzu, dass es nach den beiden Niederlagen im Kampf um den Verbleib in der Elite-Kategorie enger geworden ist. Der TV Uster, nchste Gegner in drei Wochen, wartet in Lauerposition und Appenzell muss sich steigern, will die Mannschaft gegen die Zrcherinnen bestehen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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