FU15-Elite mit überzeugendem Auftritt26.01.2014

Die FU15-Elite der Handballriege bleibt im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen. Im Auswärtsspiel gegen die HSG Leimental spielt das Team vor allem in der zweiten Halbzeit ganz gross auf und gewinnt verdient mit 28:13-Toren.

Nach einer Serie von Heimspielen mussten die Appenzellerinnen wieder einmal auswärts antreten und diese Tatsache weckte keine erfreulichen Erinnerungen. Gegen Amicitia Zürich und auch gegen Spono Nottwil hatte die Mannschaft auf fremdem Terrain gar nicht überzeugt. Gegen Leimental liess das Trainerduo Rohner/Wüthrich einige Teamstützen zu Beginn auf der Bank Platz nehmen. „Jede Spielerin muss in der Lage sein, in der Startformation eine entscheidende Rolle einzunehmen“, erklärte Trainer Rohner die ungewöhnliche Aufstellung. Die Mädchen enttäuschten nicht. War in den Angriffsbemühungen noch etwas Nervosität festzustellen, so agierten die Appenzellerinnen in der Defensive überragend. Während der ersten Viertelstunde mussten sie nur gerade 2 Gegentreffer zulassen, trafen vorne, trotz vieler verpasster Chancen, achtmal in die Maschen und gaben dem Spiel die gewünschte Marschrichtung. Aus einer sehr guten Kollektivleistung ragte Léonie Schiegg mit ihrem druckvollen Spiel heraus. Ihre aufsteigende Form unterstrich sie, trotz noch einiger unnötiger Fehler, mit wundervollen Toren. Was die Startsechs Überragendes bot, gelang den arrivierten Kräften weniger gut. Ansonsten äusserst sicher agierend, unterliefen ihnen während der zweiten Viertelstunde ungewohnt viele Fehler. Leimental, das über einen richtig starken Rückraum verfügt, nutzte die Schwächen des Gegners aus und kam besser ins Spiel, konnte das Geschehen sogar ausgeglichen gestalten. So erstaunte es nicht, dass beim etwas enttäuschenden Spielstand von 10:5 für Appenzell die Seiten gewechselt wurden.

Abgesehen von einer hektischen Phase Mitte der zweiten Halbzeit gediehen die finalen 30 Minuten zu einer ganz grossen Appenzeller Gala. Angeführt von Torhüterin Zoe Fässler, die ausserirdisch spielte und mindestens 20 Chancen des Heimteams entschärfte, zeigte Appenzell, über welches technisches Rüstzeug sie verfügen. Elena Breitenmoser und Andrina Inauen wirkten nach der eher schwachen Leistung in Halbzeit eins wie verwandelt. Sie zogen marginal die Fäden, nutzten die kleinsten Lücken um Richtung Tor zu ziehen, oder spielten die Bälle traumwandlerisch sicher zu den besser positionierten Mitspielerinnen. Ronja Manser und vor allem auch Selina Fässler, mit ihrer besten Saisonleistung, konnten ihre ganze Gefährlichkeit ausspielen und stellten die Gegnerinnen vor unlösbare Probleme. In der Verteidigung unterstützten die Mädchen ihre Torhüterin hervorragend. Lea Rohner, die Kleinste der grossartigen Truppe riss mit ihren unerschrockenen Verteidigungskationen die Kolleginnen mit, sodass Leimentals Offensivbemühungen immer wieder zum Scheitern verurteilt waren. Ganz zum Schluss liess es Appenzell noch zweimal an Übersicht mangeln, sodass die Basler etwas Resultatkosmetik betreiben konnten. Am klaren Sieg des Handballriegen-Teams tat dies aber keinen Abbruch. Nach einer überragenden zweiten Halbzeit während der alle Spielerinnen ganz gross aufspielten, gewinnt Appenzell gegen Leimental mit 28:13-Toren und ist damit bestens vorbereitet auf die kommenden Aufgaben. Am 08. Februar geht es zum Leader nach Herzogenbuchsee und am 15. Februar erwartet Appenzell das zweitplatzierte Spono Nottwil zum letzten Heimspiel der Saison. Mit dem Sieg gegen Leimental hat die FU15-Elite der Handballriege ein weiteres Polster zu den Abstiegsplätzen gelegt und dürfte auch nächste Saison in der Elite-Liga mitspielen. Ein erster grosser Erfolg einer aussergewöhnlichen Mannschaft.

Bericht: Hansruedi Rohner

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