FU15-Elite entzaubert Topteam21.12.2013

Zum Abschluss des Jahres zeigt die FU15-Elite der Handballriege eine fantastische Leistung und besiegt den Angstgegner GC Amicitita Zrich mit 31:23 Toren!

Handballfoto

Es war eine Galavorstellung, was die FU15-Elite am frhen Samstagnachmittag zum Besten gab. Und dies, obwohl die Voraussetzungen nicht unbedingt optimal waren. Einerseits gastierte in der Whrehalle mit Amicitia Zrich ein Gegner, der den Appenzellerinnen im Hinspiel die Flgel gestutzt hatte und sie mit einer 31:20-Lektion nach Hause schickte, andererseits waren die letzten, knappen Niederlagen nicht spurlos am Team vorber gegangen.

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Doch von all dem war mit dem Anpfiff nichts mehr zu spren. Wir haben die Fehler aus dem Hinspiel analysiert und jede Spielerin wusste, wie die Gegnerinnen agieren wrden, umschrieb Trainer Hansruedi Rohner den gelungenen Start. Appenzell trat den Zrcherinnen aufsssig in die Laufwege und liess ihnen keinen Platz sich zu entfalten. Dadurch brauchte das Gsteteam viele Versuche um meist mittels Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen. Einmal in Ballbesitz zelebrierten die Appenzellerinnen ihre schnellen Passfolgen, liefen viel und vor allem an die richtigen Orte und schlossen sehr treffsicher ab. Schon in der Anfangsphase ragte auf Appenzeller Seite Lonie Schiegg aus dem geschlossenen Kollektiv heraus. In den letzten Partien konnte sie ihr Knnen nie ganz entfalten, heute avancierte sie zum grossen Hingucker. Was sie auch tat, es gelang. Da waren raffinierte Tuschungen, schnelle Durchbrche oder Distanzschsse, die so scharf und przise aufs Gehuse zuflogen, dass die Torhterin nur staunen konnte. Das Spiel von Appenzell gewann durch den wirkungsvollen Auftritt von Schiegg an Gefhrlichkeit. Kam hinzu, dass sich in ihrem Windschatten weitere Spielerinnen einiges zutrauten. Die beiden Flgelspielerinnen Sara Gudalovic und Selina Koch setzten sich immer wieder gefhrlich ins Szene und durften herrliche Treffer bejubeln. Am Kreis liess sich Selina Fssler nichts von der sonst vorhandenen Nervositt anmerken. Sie spielte als wrde sie dies tag tglich tun und erstaunte durch grosse Ballsicherheit und Kaltbltigkeit im Abschluss. Das Spiel von Appenzell wurde unberechenbarer, die bewhrten Krfte waren nicht mehr auf sich allein gestellt und konnten einiges an Verantwortung abgeben, was ihr Spiel noch effektiver machte. Trotz vieler guter Anstze musste das Heimteam whrend der ganzen ersten Halbzeit einem Rckstand bis zu vier Toren hinterher rennen. Kurz vor dem Pausenpfiff fhrte ein weiterer, wunderbar abgeschlossener Angriff ber die linke Aufbauposition zum Anschlusstreffer. Beim Spielstand von 11:12-Toren wurden die Seiten gewechselt.

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Fr Halbzeit zwei hiess die Devise: Tempo hochhalten, Druck erhhen. Was die Mannschaft der Handballriege whrend der zweiten 30 Minuten dem begeisterten Publikum bot, war hchste Handballkunst. Zwar konnte Amicitia bis zum Spielstand von 20:20 noch mithalten, doch danach spielte nur noch ein Team. Vom Flgel ber den Kreis oder aus dem Rckraum, die Tore fielen wie reife Frchte. Appenzell war nicht mehr zu halten. Kam hinzu, dass Amicitia keine Lcken mehr im Verteidigungs-Dispositiv des Heimteams fand. Die FU15-Elite, krperlich unterlegen, wuchs ber sich hinaus und stoppte alles, sogar die berragenden Mittelspielerin von Amicita, die zu den besten der Schweiz gehrt. Wach, mit schnellen Beinen bis zur letzten Minute, erliefen sie jeden noch so unmglichen Ball, fuhren schnell Gegenstsse oder berraschten den Gegner mit raffinierten Kreisanspielen. Appenzell kannte keine Gnade und fhrte Amicitia die letzten 10 Minuten vor. Trotz der Ausflle von Riana Streule, Lea Rohner und Cristel Palmisano zeigte Appenzell in der zweiten Halbzeit keine Schwche und besiegte ein Topp-Team in beachtlicher Deutlichkeit. Mit 31:23-Toren feierte Appenzell den hchsten Sieg dieser ersten Elite-Saison und durfte sich vor allem ber die grossen Fortschritte diverser Spielerinnen freuen. Nach der gezeigten Leistung im letzten Meisterschaftsspiel dieses Jahres darf man sich auf die Rckrunde im kommenden Jahr freuen. Die FU15-Elite der Handballriege hat viele Erwartungen erfllt und dank grossartiger Leistungen neue geschrt.

Bericht/Bilder: Hansruedi Rohner/Dani Gmnder

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