FU15-Elite für gutes Spiel schlecht belohnt 14.12.2013

Wie schon oft in dieser Saison zog die besser spielende Mannschaft gegen das körperlich dominierende Team den Kürzeren. Die FU15-Elite des TV Appenzell verlor gegen die LK Zug mit 24:26 Toren.

Handballfoto

Als wenige Minuten vor dem Anpfiff die Schiedsrichterin den Weg in die Halle auch noch gefunden hatte, konnte die wegweisende Partie beginnen. Für Zug ging es darum, den Kontakt zu den beiden Spitzenteams zu wahren, Appenzell wollte sich mit einem Sieg etwas Luft zu den Abstiegsplätzen schaffen. Die Gäste erwischten den besseren Start und deuteten schon in den Anfangsminuten an, dass die grossgewachsenen Rückraumspielerinnen ihre Körper effizient einsetzen würden, was ihnen einfache Tore einbrachte, weil die Appenzellerinnen immer wieder ein Schritt zu spät kamen oder die teils nahe am Stürmerfoul agierenden Luzernerinnen einfach nicht zu stoppen vermochten. Das Team der Handballriege konnte in den Anfangsminuten ihre Nervosität nie abstreifen. Teils klägliche Schussversuche unterstrichen diese Tatsache in aller Deutlichkeit. Schon sehr früh musste das Trainerteam erste Wechsel vornehmen. Mit der Hereinnahme von Andrina Inauen fand das Heimteam zu seinen Spielfluss. Der Ball lief gut, das Tempo konnte erhöht werden. Doch die FU15-Elite der Handballriege stand sich immer wieder selber vor der Sonne, weil in der Defensive zu large gearbeitet wurde und das Stellungsspiel sehr zu wünschen übrig liess. Die Zugerinnen konnten die meist schön herausgespielten Tore der Appenzellerinnen postwendend, mit sehr wenig Aufwand ausgleichen. Da am heutigen Tag auch Zoe Fässler im Tor nicht zum gewohnt sicheren Rückhalt avancierte, blieb der Ausgleichstreffer Wunschdenken. Beim Spielstand von 13:16 Toren wurden die Seiten gewechselt.

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Auch in Halbzeit zwei blieben sich die Mannschaften treu: Appenzell spielte die technisch feinere Klinge, Zug liess weiterhin die Muskeln spielen. Kam hinzu, dass beim Heimteam nicht alle Spielerinnen richtig bei der Sache waren, was sich vor allem im Überzahlspiel deutlich zeigte, wo es einige an der nötigen Cleverness fehlen liessen. Appenzell blieb auf Tuchfühlung, der Ausgleichstreffer, der dem Spiel eventuell eine neue Richtung gegeben hätte, wollte aber trotz guter Chancen nicht gelingen. Das Spiel von Appenzell wurde berechenbarer, da vieles über die rechte Seite lief. Es fehlte der Überraschungseffekt, der nötig gewesen wäre, um die Gäste etwas nervös zu machen. Einer der wenigen Lichtblicke - In dieser Phase der Partie erzielte Lea Heeb auf sehr schöne Art ihren ersten Saisontreffer. Appenzell kämpfte bis zur letzten Sekunde, hatte auch Chancen, sich doch noch einen Punkt zu holen, ging aber wie schon einige Male in dieser Saison, unbelohnt vom Feld. Zug liess sich die Butter nicht mehr von Brot nehmen und entführte beide Punkte in die Innerschweiz.

Bericht/Bilder: Hansruedi Rohner/Dani Gmünder

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